Die Planung einer dreiphasigen Schaltanlage und deren Anschluss erfordert eine entsprechende Vorbereitung und Kenntnis der für die Umsetzung notwendigen Grundparameter. Was müssen Sie wissen und wo beginnen?

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Welche Installationsparameter müssen Sie kennen, um mit der Planung einer dreiphasigen Schaltanlage zu beginnen?
Die Arbeit an einer dreiphasigen Schaltanlage kann mit der Kenntnis der Parameter einer solchen Anlage beginnen. Vor der Erstellung eines Schaltplans muss der Zweck einer solchen Anlage festgelegt werden. Die wichtigsten Informationen sind, ob die Schaltanlage in einem Wohngebäude, einem Bürogebäude oder einer Industrieanlage eingesetzt wird und welche Art von Geräten in der geplanten Anlage betrieben werden sollen.
Je nachdem, wo eine solche Elektroinstallation eingesetzt wird, muss ein geeignetes Stromversorgungssystem ausgewählt werden. Der Schaltplan sollte insbesondere die Schutzart gegen Stromschlag sowie die Verlegung von Schutz- und Neutralleitern angeben.
Bei der Auslegung einer dreiphasigen Anlage müssen grundlegende elektrische Parameter berücksichtigt werden, wie etwa: Versorgungsspannung, Anschlussleistung, Anlagennennstrom, Empfängerlast und Lastcharakteristik.
Auch die Sicherheitsparameter sind sehr wichtig. Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen: der Kurzschlussstrom am Installationsort, die Art und Eigenschaften der Überstromschutzschalter sowie die Verwendung von Differenzialschutzschaltern.
Für die korrekte Erstellung eines dreiphasigen Schaltplans ist auch die Bestimmung der Anzahl und Art der Stromkreise erforderlich. Insbesondere muss die Anzahl der in der Anlage betriebenen ein- und dreiphasigen Empfänger ermittelt werden. Darüber hinaus müssen für jeden Stromkreis die Art der Beleuchtung sowie die Anzahl der ein- und dreiphasigen Steckdosen bestimmt werden. Es ist sehr wichtig zu bestimmen, ob in den Stromkreisen spezielle Geräte wie Kessel oder Pumpen betrieben werden.
Bei der Planung einer Dreiphasen-Schaltanlage müssen auch die Umgebungsbedingungen berücksichtigt werden, insbesondere bei der Herstellung einer Außenschaltanlage – diese muss besonders feuchtigkeits- und wasserbeständig sein. Für Innen- und Außenschaltanlagen ist der Schutzgrad gegen Feuchtigkeit, Staub, Schmutz und Temperatur zu bestimmen. Wichtig ist, dass die Dreiphasen-Schaltanlage langlebig und widerstandsfähig gegen mechanische Beschädigungen ist.
Bei der Planung einer Schaltanlage muss auf deren ordnungsgemäßen Schutz geachtet werden. Daher muss das Diagramm Brandschutz-, Überspannungsschutz- und Brandschutzelemente enthalten.
Wie beginnt man mit der Vorfertigung eines Dreiphasen-Schalttafelprojekts?
Der Vorfertigungsprozess beginnt stets mit einer sehr genauen Planung der einzelnen Betriebsphasen. Sobald das Projekt vorbereitet ist, ist es wichtig, dass die Umsetzung entsprechend den Annahmen erfolgt. Der Elektroinstallationsplan gibt die Anordnung der einzelnen Geräte und deren Anschlüsse genau an und zeigt auch die vorhandenen Stromkreise.
Im Entwurfsprozess werden die verwendeten Geräte mit ihren technischen Parametern angegeben. Abhängig davon werden auch die Abmessungen der Schaltanlage, insbesondere die Anzahl der DIN-Module, angegeben.
Mit dem Installationsplan können Sie die erforderlichen Elemente und deren Vorbereitung vor Beginn der Installation bestimmen. Normalerweise benötigen Sie:
- Sicherheitselemente (Leistungsschalter und Überspannungsableiter);
- Kabel sowie Steckverbinder, Schienen;
- Gehäuse, die einen angemessenen IP-Schutz bieten;
- Schutzelemente;
- Montagezubehör.
Sobald alle notwendigen Elemente für das Projekt vorhanden sind, muss der Arbeitsplatz entsprechend vorbereitet werden. Es ist wichtig sicherzustellen, dass alle notwendigen Werkzeuge und persönliche Schutzausrüstungen vorhanden sind. Arbeiten mit Elektrizität erfordern besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht.
Der Montageprozess beginnt mit der korrekten Anordnung der einzelnen Elemente im Gehäuse. Nach der Montage der DIN-Schiene müssen die Geräte gemäß den Konstruktionsannahmen im Gehäuse angeordnet werden. Besonderes Augenmerk muss auf die Reihenfolge der Schaltkreise und die Einhaltung eines angemessenen Abstands zur Kühlung gelegt werden. Die elektrische Schalttafel erfordert die Installation von Schutzvorrichtungen, einschließlich eines Hauptschalters und anderer im Entwurf vorgesehener Elemente.
Im nächsten Schritt der Elektroinstallation im Schaltschrank wird die entsprechende Verkabelung vorbereitet. Die ästhetische Anordnung der Elektroinstallationskabel erleichtert die zukünftige Wartung des Systems.
Best Practices beim Entwurf dreiphasiger Schalttafeln
Die Gebäudeschalttafel muss den anerkannten Normen entsprechen. In Elektroinstallationen hat jedes Kabel ein bestimmtes Farbschema, sodass jeder Elektriker leicht erkennen kann, welches Kabel wofür zuständig ist. Gemäß der Nomenklatur kann der Phasenleiter die folgenden Farben haben: Schwarz (L1), Braun (L2) und Grau (L3). Der Neutralleiter (N) ist blau. Der Schutzleiter (PE) ist gelbgrün. Solche Kennzeichnungen bilden die Grundlagen der Elektrizität, die beachtet werden müssen.
Die Erstellung des Schaltplans und seine Umsetzung sollten auf einer gründlichen Bedarfsanalyse basieren. Auf dieser Grundlage werden die Parameter für die anzuschließenden Elemente und Geräte ausgewählt. Es lohnt sich, nicht nur den aktuellen, sondern auch den zukünftigen Bedarf zu berücksichtigen und Schaltanlagen und Gehäuse auszuwählen, die eine zukünftige Erweiterung ermöglichen. Für den Anschluss einer dreiphasigen Schaltanlage sollten Elemente verwendet werden, die den geltenden Sicherheitsnormen entsprechen.
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