Arten von Kältemitteln in hydraulischen Anlagen

Hinzugefügt: Sonntag, 27.10.2024


Das Kältemittel ist für den ordnungsgemäßen Betrieb vieler Systeme, einschließlich Hydrauliksystemen, unerlässlich. Es wird unter anderem in Kühlanlagen, Wärmepumpen und Klimaanlagen eingesetzt. Welche Kältemittel werden derzeit verwendet und welche Vorschriften regeln deren Verwendung?

Instalacja hydrauliczna w hali przemysłowej z czynnikami chłodniczymi

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Welche Vorschriften gelten für den Einsatz von Kältemitteln?

Klimaanlage LG 3,5 kW Wand-Split-Außengerät ARTCOOL MIRROR Dual Inverter LG AC12BK.UA3 Obwohl Kältemittel für den ordnungsgemäßen Betrieb von Geräten und Anlagen unerlässlich sind, ist ihre Verwendung national und international streng gesetzlich geregelt. Ziel der eingeführten Vorschriften ist es, die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu begrenzen.

Zu den von der Europäischen Union verabschiedeten Regelungen gehören unter anderem:

  • EU-Verordnung Nr. 517/2024 über fluorierte Gase (F-Gase);
  • EU-Verordnung Nr. 1005/2009 über Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen;
  • EU-Verordnung Nr. 2020/878 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen;
  • Energieeffizienzrichtlinie (2012/27/EU);
  • Montrealer Protokoll,
  • Pariser Abkommen.

Auch die polnische Gesetzgebung enthält entsprechende Regelungen. So etwa das Gesetz vom 15. Mai 2015 über Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen, und über bestimmte Treibhausgase. Dieses Dokument legt die Pflichten im Zusammenhang mit der Installation, dem Betrieb und der Wartung von Kälte- und Klimaanlagen sowie die Grundsätze zur Dichtheitskontrolle fest. Die meisten der derzeit eingesetzten Lösungen funktionieren sowohl bei kleineren Anlagen als auch bei großen Rohrleitungen, die größere Gebiete versorgen, einwandfrei.

Arten von Kältemitteln, die derzeit in Anlagen verwendet werden

Je nach Gerätetyp und spezifischen Anforderungen können unterschiedliche Kältemittel eingesetzt werden. Zu berücksichtigende Faktoren sind unter anderem die technischen Anforderungen des jeweiligen Hydrauliksystems, Umweltstandards und die Energieeffizienz.

Derzeit werden in Kälte- und Klimaanlagen am häufigsten folgende Kältemitteltypen verwendet:

  • HFC, also Fluorkohlenwasserstoff, ist die am häufigsten in Klima- und Kühlanlagen sowie zur Kühlung von Wärmepumpen verwendete Lösung. Dieses Produkt zeichnet sich durch geringe Toxizität und Nichtentflammbarkeit aus, obwohl es sich nicht negativ auf die Ausdehnung der Ozonschicht auswirkt, ist der GWP-Wert, also das Treibhauspotenzial, hoch, Beispiele hierfür sind: R134a, R-410a, R-407C;
  • Rotenso 3,5 kW Wand-Split-Klimaanlage Außengerät ELIS ROTENSO EO35XO R16 HFCKW oder Fluorchlorkohlenwasserstoffe sind heute weniger verbreitet, und obwohl ihr Schädigungspotenzial für die Ozonschicht relativ gering ist, sind sie dennoch schädlicher als andere Lösungen. Daher die Entscheidung, sie schrittweise abzuschaffen. Ein Beispiel für ein HFCKW ist R-22.
  • HFO-Mittel, das als Ersatz für HFC-Produkte verwendet wird. Beispiele hierfür sind: R-1234yf, R-1234ze. Diese werden hauptsächlich in Klimaanlagen für Autos und in der Industrie eingesetzt, wo technologische Prozesse einen erhöhten Bedarf an Systemkühlung mit sich bringen, sowie in anderen Anlagen. Aufgrund der geringen negativen Auswirkungen auf die globale Erwärmung ist dies eine geschätzte Lösung. Sie zeichnen sich durch eine hohe Energieeffizienz aus, sind jedoch entflammbar. Es ist zu beachten, dass die Verbrennung kontrolliert erfolgt, hauptsächlich unter Installationsbedingungen.
  • ökologische (natürliche) Faktoren, einschließlich Ammoniak, Propan, Kohlendioxid und Isobutan.

In manchen Systemen werden Mischungen der oben genannten Faktoren verwendet. Dadurch lässt sich die Energieeffizienz des Kältemittels verbessern. Durch die Modifizierung können die negativen Auswirkungen auf die Umwelt reduziert werden.

Moderne Lösungen, sogenannte Kältemittel der neuen Generation, kommen jedoch immer häufiger zum Einsatz. Diese Lösungen zeichnen sich durch bessere Parameter aus, die vor allem den Treibhauseffekt (GWP) senken. Beispiele hierfür sind R-452B und R-454B. Sie werden in modernen Kälteanlagen und -systemen eingesetzt. Diese Kältemittel erfüllen derzeit die strengsten Vorschriften.

Kältemittel in Einheiten

Kältemittel werden auch in Kühlanlagen eingesetzt. Sie werden in Geräten wie Klimaanlagen , Kühlgeräten oder Wärmepumpen eingesetzt. Die Verwendung eines geeigneten Kältemittels dient der Übertragung der vom Gerät erzeugten Wärme, die für eine optimale Kühlung bzw. Heizung (bei Wärmepumpen) des Systems erforderlich ist.

Das Kältemittel für das Gerät sollte je nach Einsatzzweck, Energieeffizienz und Umweltanforderungen ausgewählt werden. Je nach Gerätemodell und Anwendung werden die Kältemittel individuell abgestimmt. Besonderes Augenmerk sollte auf Verflüssigungssätze gelegt werden. Das Kältemittel muss kältebeständig sein, um mögliche Ausfälle zu vermeiden.

Kältemittel in VRF-Systemen

VRF ist ein modernes Klimaanlagensystem, das sich überall dort bewährt, wo eine individuelle Temperaturregelung in verschiedenen Räumen erforderlich ist. Diese Lösung kann sowohl in öffentlichen Gebäuden als auch in Einfamilienhäusern eingesetzt werden. Die Möglichkeit, den Medienfluss in den Rohren zu steuern, ermöglicht optimalen Wärmekomfort, angepasst an individuelle Vorlieben.

MDV 13,6 kW 3-Phasen-Verflüssigungseinheit mit Steuermodul für Lüftungsgerät AHU-KIT48-B3 VRF-Klimaanlagen haben einen bestimmten Aufbau – externe Systeme, sogenannte Kondensatoren, und interne Systeme, also Klimaanlagen.

Kühlen und Heizen mit VRF-Systemen ist dank angepasster Kältemittel mit spezifischen physikochemischen Eigenschaften möglich. Abhängig von den Parametern wirken sie sich auch unterschiedlich auf die Umwelt aus. Die am häufigsten verwendeten sind:

  • R-410A;
  • R32;
  • R-134A;
  • R290R-744;
  • R-1234yf.

Der Heizkörper in einem bestimmten System funktioniert nur dann effizient, wenn das richtige Kühlmittel gewählt wird. Zu den wichtigsten Faktoren, die dabei berücksichtigt werden sollten, gehören Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit und Sicherheit sowie typische technische Aspekte wie der Gefrierpunkt oder die Wassertemperatur in Heizsystemen. Nur ein Vergleich der angegebenen Parameter und deren Abgleich mit den individuellen Bedürfnissen bilden eine effektive Grundlage für die Wahl der richtigen Lösung.

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