Lichtintensität am Arbeitsplatz messen und anpassen – Schritt für Schritt

Hinzugefügt: Dienstag, 25.3.2025


Die Anpassung der Beleuchtungsintensität an den Arbeitsplatz ist nicht nur ein Zeichen des Respekts gegenüber den Mitarbeitern, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben. Was sagen Arbeitsschutzvorschriften dazu und wie können wir die Effizienz unserer Mitarbeiter durch gutes Licht steigern?

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Welche Beleuchtungsstärke muss gemäß den Anforderungen des Arbeitsschutzes vorhanden sein?

An Arbeitsplätzen ist der Arbeitgeber gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen verpflichtet, den Arbeitnehmern angemessene Arbeitsbedingungen zu bieten. Die BPH-Bestimmungen sind sehr umfangreich, und die Beleuchtungsstandards richten sich nach der Art der Arbeit. Eine davon ist die angemessene Beleuchtung.

Die in den Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften angegebenen Werte werden durch die Norm PN-EN 12464-1:2012 sowie die Bestimmungen der Verordnung des Ministers für Arbeit und Sozialpolitik festgelegt. Spezifische Werte werden je nach Art der Arbeit, Lichtquellen und Raum angegeben. Generell gilt: Je präziser die ausgeführten Tätigkeiten, desto höher sollte die Lichtintensität sein.

Gemäß den Vorschriften sollte die Beleuchtungsstärke betragen:

  • bei Bürotätigkeiten mindestens 500 lx;
  • bei Arbeiten in Produktionshallen und Lagerhallen - nicht weniger als 200-300 lx;
  • bei Arbeiten, die eine höhere Präzision erfordern, wie z. B. Handarbeiten im Zusammenhang mit der Montage kleiner elektronischer Geräte – 750–1000 lx;
  • bei Entwurfsarbeiten, in Laboren – mindestens 1000 lx.

Es ist zu beachten, dass nicht nur die Lichtstärke zählt, sondern auch die richtige Verteilung. Treppenhausbeleuchtung und Flure müssen nicht so intensiv beleuchtet sein, hier sieht die Norm pn vor, dass die Intensität nicht unter 100 lx liegen darf.

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Ausreichende Beleuchtung zur Steigerung der Effizienz der Büroangestellten?

Mangelnde Beleuchtung beeinträchtigt nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Wohlbefinden und die Arbeitseffizienz. Unzureichende Beleuchtung des Arbeitsplatzes von Büroangestellten führt zu Kopfschmerzen, Augenbelastung, allgemeiner Müdigkeit und verminderter Arbeitseffizienz.

Die Verbesserung der Effizienz von Büroangestellten hängt von vielen Faktoren ab, darunter der Art des Lichts, seiner Quelle und Intensität. Ein häufiges Problem, das die Arbeit am Computer erschwert, ist die sogenannte Blendung, d. h. eine Situation, in der Licht vom Monitor reflektiert wird. Dies geschieht, wenn die Deckenbeleuchtung schlecht geplant ist. In Büros lohnt es sich, den Einsatz moderner Lösungen wie Schienenbeleuchtung in Betracht zu ziehen. Diese ist flexibler und ermöglicht eine optimale Einstellung der Lichtquelle, sodass die Mitarbeiter bei der Erfüllung ihrer Aufgaben nicht behindert werden. Eine weitere gute Lösung sind Schreibtischlampen, vorzugsweise mit einstellbarer Helligkeit.

Bei der richtigen Beleuchtung des Arbeitsplatzes sollte nicht nur künstliches, sondern auch natürliches Licht zum Einsatz kommen. Sofern die Raumaufteilung es zulässt, sollte das Tageslicht maximal genutzt werden.

Eine sinnvolle Lösung ist die Wahl von dynamischem Licht. So können Sie die Lichtintensität und -farbe je nach Bedarf anpassen. Insbesondere wenn das Büro über Tageslicht verfügt, ändern sich die Anforderungen je nach Tageszeit.

Welche Parameter muss die Beleuchtung am Arbeitsplatz erfüllen?

Gemäß den Vorschriften hängt die Beleuchtungsstärke von der Art der Arbeit ab. Für Personen, die Verwaltungs- und Bürotätigkeiten verrichten, darf der Wert nicht unter 500 lx liegen, ebenso bei Tätigkeiten, die mit Lesen und Schreiben verbunden sind.

Die Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz ist nicht der einzige Parameter, der den Komfort und die Sicherheit der Mitarbeiter beeinflusst. Auch die Art des Lichts hat einen großen Einfluss. Dabei sind die Farbtemperatur (Kelvin) und der Farbwiedergabeindex (CRI) zu berücksichtigen.

Bezüglich der Temperatur gibt es drei Arten von Licht:

  • natürliches Licht mit einer Temperatur von etwa 4000–5000 Kelvin, das in Büros am besten funktioniert;
  • kaltes Licht mit einer Temperatur über 5000 Kelvin, hauptsächlich in Konferenzräumen verwendet;
  • Warmes Licht mit einer Temperatur unter 3500 Kelvin ist eine Lösung, die im Büro nicht funktioniert, sondern nur in Entspannungszonen.

Der zweite wichtige Faktor ist der CRI. In Büros sollte in der Regel ein CRI von mindestens 80 verwendet werden, da dieser eine natürliche Farbwiedergabe ermöglicht. An Orten, an denen Präzision wichtig ist, z. B. bei der Vorbereitung von Projekten oder grafischen Arbeiten, ist eine Beleuchtung mit einem CRI von mindestens 90 besser geeignet.

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