Die besten Generatoren für ein Einfamilienhaus - eine Modellübersicht

Hinzugefügt: Montag, 17.3.2025


Die Wahl eines Generators für ein Einfamilienhaus ist eine Möglichkeit, den Stromausfall bei einem Netzausfall zu überbrücken. Wie wählt man den richtigen Generator aus und worauf sollte man vor dem Kauf achten?

Wie leistungsstark sollte ein Generator für ein Einfamilienhaus sein?

Ein Generator für ein Einfamilienhaus ist eine interessante Alternative, wenn kein Stromnetz zur Verfügung steht. In Zeiten, in denen immer mehr Geräte in Haushalten mit Strom betrieben werden und auch die Heizung davon abhängt, ist ein Generator nicht mehr verwunderlich. Die Wahl des richtigen Modells hängt von den Bedürfnissen des jeweiligen Gebäudes und seiner Bewohner ab.

Bevor Sie das richtige Gerät kaufen, sollten Sie überlegen, welche Geräte den vom Generator erzeugten Strom nutzen werden. Bei der Berechnung des Strombedarfs sollten Sie berücksichtigen, welche Geräte den Generator nutzen und deren Stromverbrauch kennen. Bedenken Sie, dass das Gerät beim Starten zunächst etwa 2-3 mal mehr Strom benötigt.

Generatoren mit einer Leistung von 3–5 kW eignen sich für die meisten Haushalte. Im Falle eines Ausfalls können dort grundlegende Geräte wie Kühlschrank, Beleuchtung sowie RTV-Geräte oder eine Zentralheizungspumpe mit Strom versorgt werden. Wird im Haus auch eine Wasserpumpe oder ein Elektroherd verwendet, ist ein Generator mit einer Leistung von 6–8 kW besser geeignet.

In Haushalten mit deutlich höherem Energiebedarf, beispielsweise durch Klimaanlagen, Elektroheizungen oder wenn viele Geräte gleichzeitig genutzt werden, empfiehlt sich die Wahl leistungsstärkerer Geräte. Generatoren mit 10–15 kW eignen sich hierfür gut.

Welchen Generator sollte man für ein Einfamilienhaus wählen: Wechselrichter oder herkömmlicher Generator?

Bei der Auswahl eines Geräts für Ihr Zuhause müssen Sie auf mehrere Parameter achten. Wichtig ist nicht nur der gewählte Stromgenerator, sondern auch dessen Typ. Es gibt Wechselrichter- und Standardgeräte. Welches ist die richtige Wahl? Es hängt davon ab, welche Geräte mit Strom versorgt werden und wie lange der Generator laufen soll. Jede Lösung hat spezifische Vor- und Nachteile, die berücksichtigt werden sollten.

Wechselrichtergeneratoren werden dort eingesetzt, wo der erzeugte Strom von Geräten genutzt wird, die empfindlich auf Spannungsschwankungen reagieren. Beispiele hierfür sind Computer, Audiogeräte und Fernseher. Diese Art von Lösung liefert Strom mit sehr stabiler Spannung. Ein weiterer großer Vorteil ist der leise Betrieb und der geringe Kraftstoffverbrauch. Dank seiner geringen Größe und des geringen Gewichts ist ein Wechselrichtergenerator leicht zu transportieren. Die Mobilität und die konstante Spannung eines Wechselrichtergenerators haben ihren Preis – die Anschaffungskosten sind höher, und die Zielleistung ist in der Regel geringer (bis zu 5 kW).

Klassische Stromerzeuger sind Geräte mit höherer Leistung, oft über 10–15 kW. Dadurch funktionieren sie auch unter schwierigeren Bedingungen, wenn sie die benötigte Energiemenge auch für anspruchsvollere Geräte bereitstellen müssen. Darüber hinaus können sie länger arbeiten als kleine Wechselrichtergeräte. Modelle herkömmlicher Generatoren sind auch in einer dreiphasigen Ausführung erhältlich. Höhere Leistung und Effizienz bringen jedoch gewisse Konsequenzen mit sich – sie erzeugen mehr Lärm und verbrauchen mehr Kraftstoff.

So berechnen Sie den Strombedarf eines Generators für ein Einfamilienhaus

Wie wählt man also einen Generator für ein Einfamilienhaus aus? Generatoren müssen den Energiebedarf des Hauses decken. Zur Berechnung müssen sowohl die Nennleistung der Geräte als auch die tatsächliche Startleistung, die höher ist, ermittelt werden.

Der erste Schritt zur Bedarfsermittlung besteht darin, zu bestimmen, welche Geräte bei einem Stromausfall eingesetzt werden sollen. Anschließend müssen deren Nenn- und Startleistung ermittelt werden. Anhand der Leistung der Geräte lässt sich die Leistung des Generators bestimmen. Diese muss höher sein als die Summe der Startleistungen aller in Betrieb befindlichen Geräte.

In Haushalten, in denen der vom Generator erzeugte Strom von Geräten genutzt wird, die empfindlich auf Spannungsschwankungen reagieren, empfiehlt sich ein Modell mit AVR-System oder Wechselrichter zur Spannungsstabilisierung. So lässt sich das Risiko von Geräteschäden eliminieren oder deutlich reduzieren.

Nicht nur die Leistung ist wichtig, denn der Stromerzeuger muss auf die im Haus betriebenen Geräte abgestimmt sein. Werden in einem Einfamilienhaus Drehstromgeräte eingesetzt, wie zum Beispiel eine Tiefbrunnenpumpe, sollten Drehstrommodelle in Betracht gezogen werden.

Darüber hinaus sollten Sie auf die Kraftstoffart achten: Benzin, Diesel oder Gas, je nachdem welcher Motor im Gerät verbaut ist.