In Polen basieren die meisten Flächenheizungssysteme auf Fußbodenheizung. In Skandinavien – einer Region, die für ihre langen und frostigen Winter bekannt ist – erfreut sich die Deckenheizung großer Beliebtheit. Sie ist eine moderne und effektive Alternative zu Fußbodenheizung und herkömmlichen Heizkörpern. Erfahren Sie, wie Deckenheizung funktioniert, welche Arten es gibt und wann sich Wärme von oben lohnt.

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Was ist eine Deckenheizung?
Deckenheizungen sind Niedertemperatur-Flächenheizungen, die direkt in der Decke montiert werden. Sie können auf verschiedenen Technologien (Wasser-, Elektro- oder Infrarotheizung) basieren, die den Aufbau des Heizsystems (Heizmatten, Heizfolien, Heizrohre) bestimmen. Die Wärme wird, ähnlich wie bei einer Fußbodenheizung, durch eine große, ebene Oberfläche erzeugt, bei der Deckenheizung ist es jedoch die Decke.
Zu den wichtigsten Vorteilen einer Deckenheizung zählen:
- volle Diskretion des Systems und Freiheit bei der Wahl der Veredelungsmaterialien,
- mehr freier Raum zum Entwickeln (keine Heizkörper),
- sauberere, allergikerfreundliche Luft durch Wegfall der Konvektion (keine Staubaufwirbelung mehr),
- effektive und gleichmäßige Verteilung der warmen Luft im Raum,
- Zuverlässigkeit und intuitive Bedienung.
Welche Arten von Deckenheizungen gibt es?
Es gibt 3 Grundtypen von Deckenheizungen, die sich in Funktionsprinzip, Betriebsweise und Konstruktion unterscheiden.
Elektrische Deckenheizungen nutzen spezielle Matten, Platten und Heizfolien sowie kleine Kabel. Sie erfreuen sich bei Investoren großer Beliebtheit. Die Steuerung erfolgt über einen Thermostat. Moderne Modelle verfügen über einen Touchscreen zur Steuerung der Anlage.
Eine Wasserdeckenheizung besteht aus Rohren und Schläuchen mit Wasser, das von einer zentralen Heizungsanlage, z. B. einer ökologischen Wärmepumpe oder einem Gaskessel, erwärmt und dann an die Installationselemente verteilt wird. Wasserdeckenheizungen werden seltener eingesetzt als die elektrische Variante.
Infrarot-Deckenheizungen sind eine fortschrittliche, effiziente und gesundheitlich unbedenkliche Lösung, die das Phänomen der Infrarotstrahlung zur Raumbeheizung nutzt. Nicht die Luft wird erwärmt, sondern Gegenstände, Oberflächen und Menschen geben die Wärme ab. Das System basiert auf speziellen Infrarot-Heizmatten oder -Paneelen.
Die Wahl der Deckenheizungsart sollte individuell erfolgen, wobei in erster Linie die installierte oder geplante Wärmequelle zu berücksichtigen ist. In der Praxis wird am häufigsten eine elektrische Deckenheizung eingesetzt.
Bei welcher Bauweise lohnt sich eine Deckenheizung?
Die Beheizung eines Gebäudes ist eine der wichtigsten Entscheidungen für einen Investor und sollte daher nach Rücksprache mit einem Spezialisten getroffen werden. Eine Deckenheizung – Flächenheizung mit niedriger Temperatur – ist eine Heizlösung, die für Investoren, die ein Haus bauen oder planen, eine Überlegung wert ist. Diese Option wird häufig von Familien mit Allergien und Investoren mit ungewöhnlichen Ideen für die Inneneinrichtung gewählt. Es ist sehr wichtig, neben den Vorteilen auch die Nachteile einer Deckenheizung zu kennen.
Im Winter kann sich die Deckenheizung unter polnischen Klimabedingungen als alleinige Heizquelle als unzureichend erweisen. Sie wird in der Regel als Ergänzung zur Fußbodenheizung oder herkömmlichen Heizkörperheizung eingesetzt. Bei der Entscheidung für eine Deckenheizung lohnt es sich, diese mit erneuerbaren Energiequellen wie Wärmepumpe und Photovoltaik zu kombinieren, da ein solches System für optimale Effizienz und damit optimalen Wärmekomfort mehr Energie benötigt als eine herkömmliche Fußbodenheizung.
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