Die Kunst, Kabeltrassen zu planen und umzusetzen

Hinzugefügt: Montag, 5.8.2024


Der Betrieb moderner Elektroinstallationen gilt allgemein als zuverlässig. Ihre Zuverlässigkeit ist jedoch das Ergebnis fortschrittlicher Technologie und der Arbeit von Experten im Planungsbereich. Die Planung von Kabeltrassen erfolgt nach etablierten Standards und bewährten Methoden, die im Laufe der Jahre weiterentwickelt und verbessert wurden. Eine ordnungsgemäße Planung von Kabeltrassen gewährleistet nicht nur den effizienten Betrieb der Anlagen, sondern auch deren Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit.

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Welche gesetzlichen Anforderungen müssen Kabeltrassen erfüllen?

Bei der Planung und Umsetzung von Kabeltrassen müssen alle elektrischen Geräte präzise positioniert werden. Bei der Planung einer Kabeltrassen müssen verschiedene gesetzliche Anforderungen beachtet werden, die Sicherheit, Zuverlässigkeit und die Einhaltung technischer Standards gewährleisten. In Polen umfassen die Vorschriften für den Betrieb von Kabeltrassen das Baurecht und technische Normen. Die wichtigsten davon beziehen sich auf:

  • Sicherheit der Nutzung,
  • Schutz der menschlichen Gesundheit,
  • Umweltschutz,
  • Brandschutz.

Die elektrische Verkabelung muss gemäß den geltenden Vorschriften verlegt werden. Die Planung der Kabelverlegung wird durch die Norm PN-EN 50174 geregelt. Sie enthält detaillierte Richtlinien für:

  • Gitterschale Baks KDS/KDSO400H60/3 E90 /3m/ 970140 Entwurf von Kabeltrassen,
  • Verlegung von Kabeln in Kabelkanälen,
  • Schutz der Kabel vor mechanischer Beschädigung,
  • Umgebungsbedingungen.

Die Niederspannungsinstallation wird durch die Norm PN-HD 60364 geregelt, die Anforderungen an Folgendes enthält:

  • Bau von Kabeltrassen,
  • Schutz vor Stromschlag,
  • Schutz vor Überspannungen und Überlastungen,
  • Verwendung geeigneter Materialien und Geräte.

Kabelrinnen werden in verschiedenen Anlagen eingesetzt. Kabel werden in Rinnen verlegt, wodurch ihre sichere und geordnete Führung gewährleistet wird. Kabelrinnen sollten daher aus witterungsbeständigen Materialien bestehen, z. B. aus Stahl, z. B. Baks KDS/KDSO400H60/3 E90 /3m/ 970140 Gitterrinne oder Baks KLIK KFL50H60/3 Schnapprinne, Länge 3 lfm 161023 , oder aus Edelstahl. In der Kabelindustrie werden Formteile verwendet, um Kabel während der Installation und des Betriebs zu formen und zu schützen.

Brandschutzanforderungen an Kabelkanäle

Bei der Planung von Kabeltrassen ist es wichtig, die geografischen Gegebenheiten des Gebiets und die technischen Anforderungen der Anlage zu berücksichtigen. Die zur Herstellung von Kabelkanälen verwendeten Materialien müssen eine angemessene Beständigkeit gegen hohe Temperaturen aufweisen. Die Verwendung nicht brennbarer oder flammhemmender Materialien verhindert eine schnelle Brandausbreitung. Die erforderlichen Feuerwiderstandsklassen sind in Vorschriften und Normen definiert, beispielsweise:

  • PN-EN 13501-1: Brandklassifizierung von Baustoffen.
  • PN-EN 50262: Kabelzubehör – Brandschutzanforderungen.

Bei der Planung von Kabeltrassen ist häufig der Einsatz von verschiedenen Kunststoffen, wie Polyethylen, Polypropylen oder PVC erforderlich – zum Einsatz kommt beispielsweise der weiße PVC-Kabelkanal von Kopos .

Kabeldurchführungen durch Wände und Decken müssen ausreichend geschützt sein, um die Übertragung von Feuer und Rauch zwischen Räumen zu verhindern. Zu den Anforderungen gehören:

  • die Verwendung feuerbeständiger Durchführungen mit entsprechenden Dichtungen, die ihre Eigenschaften im Brandfall behalten,
  • Einhaltung der Norm PN-EN 1366-3: Feuerwiderstandsprüfungen für technische Anlagen – Teil 3: Installationsabdichtungen.

Kabeltrassen sollten so verlegt und angeordnet werden, dass die Brandgefahr minimiert wird. Daher sollten Mindestabstände zu anderen Anlagen, insbesondere zu solchen, die eine Wärme- oder Funkenquelle darstellen können, eingehalten werden. Bei Anlagen für unterschiedliche Zwecke (z. B. Strom und Telekommunikation) sollten Kabeltrassen in getrennten Kanälen verlegt werden. Dies dient dazu, eine gegenseitige Beeinflussung im Brandfall zu vermeiden.

Außerdem sind notwendig:

  • Rauch- und Temperatursensoren in Kabelkanälen,
  • automatische Löschanlagen,
  • Kabelplomben,
  • Funktionsprüfungen von Brandmelde- und Löschanlagen.

Auch Kabelkanäle und Brandschutzdurchführungen sollten regelmäßigen Kontrollen und Überprüfungen unterzogen werden.

In Polen ist die Einhaltung der Brandschutzvorschriften und -normen erforderlich. Um die Sicherheit von Kabeltrassen zu gewährleisten, ist die Einhaltung der Verordnung des Innenministers vom 7. Juni 2010 über den Brandschutz von Gebäuden, anderen Bauanlagen und Flächen (Gesetzblatt 2010 Nr. 109, Pos. 719) erforderlich.

Wie müssen Kabel und Leitungen auf Kabeltrassen richtig gekennzeichnet werden?

Baks KLIK KFL50H60/3 Einrastkanal, Länge 3 lfm, Blechdicke 0,70 mm E90 /3m/ 161023 Korrekt beschriebene und deutlich gekennzeichnete Leitungen und Kabel beschleunigen die Installation und vereinfachen und verkürzen den Zeitaufwand für Wartung, Reparatur und Modernisierung elektrischer Anlagen. Kabel und Leitungen werden von Herstellern meist durch verschiedene Farben oder Farbkombinationen, bei mehradrigen Kabeln auch durch Nummern, gekennzeichnet. Bei vielen Kabeln oder mehradrigen Leitungen wird die Situation komplexer. In solchen Fällen sind verschiedene Kennzeichnungselemente hilfreich.

Zu den gängigen Methoden zur Kennzeichnung von Kabel- und Leitungsadern sowie deren Ummantelungen zählen außerdem die Methode mit Ultraviolettlasern oder das Thermodruckverfahren mit einem Markierungskopf für grafische Symbole. Daneben gibt es auch Tintenstrahldruckverfahren mit Druckern und speziellen Schriftarten sowie den Thermotransferdruck mit Markierungen, Schildern und Etiketten.

Anwendung des Thermotransferdrucks auf Kabeltrassen

PVC-Kabelkanal weiß PK Kopos 160x65D Länge 2mb /2m/ PK 160X65 D_HD Bei der Thermotransferdrucktechnologie wird ein Bild auf einem Etikett erzeugt, indem das in einem Thermotransferband enthaltene Pigment erhitzt wird, das als Farbband fungiert.

Etiketten für den Thermotransferdruck sind dank sechsschichtigem Material, darunter ein transparentes Polyethylenlaminat, das Schutz vor Abrieb und Temperaturen von -80 bis 150 °C bietet, besonders unter industriellen Bedingungen äußerst langlebig.

Der Thermotransferdruck hat jedoch nicht nur eine Funktion. Er kann auch Schrumpfschläuche bedrucken, die sich beim Aufbringen auf Drähte oder Kabel und Erhitzen verkürzen und so eine hervorragende Isolierung bieten. Diese Schläuche sind zudem beständig gegen mechanische Beschädigungen und Lösungsmittel.

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