PE-Rohre aus Polyethylen sind die am häufigsten verwendeten Rohre beim Bau von Wasserinstallationen. Es gibt verschiedene Arten von PE-Rohren. Es gibt zwei Haupttypen: PE 80 und PE 100. PE-Rohre verfügen über einzigartige physikochemischen Eigenschaften, die ihre vielseitige Verwendung ermöglichen. Wo genau werden Polyethylenrohre eingesetzt? Welche Wandstärke sollten sie haben? Und wie müssen PE-Rohre angeschlossen werden, um einen effizienten Transport von Wasser oder anderen Medien in der Installation zu gewährleisten? All diese Fragen beantwortet ein Experte des Sanitärgroßhandels Onninen. Lesen Sie weiter!

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Anwendung von PE-Rohren
Polyethylen ist ein moderner Baustoff, der durch Ethylenpolymerisation gewonnen wird. Es bestimmt die einzigartigen Eigenschaften und damit die zahlreichen Vorteile und das breite Anwendungsspektrum von PE-Rohren. Dazu gehören:
- leicht – viel leichter nicht nur als Stahl- und Gusseisenrohre, sondern auch als Rohre aus anderen Kunststoffen, z. B. PVC;
- einfach und schnell zu installieren – dank Schnellklemmverbindern ist eine effiziente Verbindung von PE-Rohren möglich;
- abrieb-, korrosions- und chemikalienbeständig – sie sind beständig gegen die meisten chemischen Verbindungen;
- beständig gegen hohe und niedrige Temperaturen – sie können unter praktisch allen Bedingungen arbeiten, sogar bis zu -25 °C;
- pflegeleicht – sie ziehen keinen Schmutz, keine Ablagerungen, keine Bakterien und keine Pilze an und erfordern daher keine Wartung;
- flexibel – dämpft effektiv Wasserschlagwellen (Stöße treten häufig in der Installationsphase auf);
- langlebig – sie gewährleisten eine hohe Festigkeit der Verbindungen auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen, ihre Lebensdauer beträgt bis zu 50 Jahre;
- neutral für die Natur – sie sind ungiftig, verursachen keine Umweltverschmutzung und sind nach Gebrauch recycelbar;
- kompatibel – geeignet zur Verbindung mit Elementen aus anderen Materialien mittels Beschlägen und Verbindungsstücken.
PE-Rohre werden häufig beim Bau von Wasser-, Abwasser- und Bewässerungssystemen verwendet. Das transportierte Medium kann nicht nur Trinkwasser, sondern auch Abwasser oder Chemikalien sein. PE-Rohre werden auch beim Bau von Gas- und Technologieanlagen verwendet. Sie tragen zur Installation im Gebäude bei und eignen sich für Außeninstallationen. Sie können viele Jahre im Boden überdauern. PE-Rohre sind von PEX-Rohren zu unterscheiden, die aus vernetztem Polyethylen bestehen. PE-X-Rohre sind sehr langlebig und beständig gegen extreme Temperaturen, weshalb sie sich ideal für Zentralheizungs- und Warmwasseranlagen eignen.
Welche Wandstärke sollte ein PE-Rohr haben?
Bei der Auswahl von PE-Rohren für ein Ingenieurprojekt ist es wichtig, auf deren geometrische Abmessungen, d. h. Durchmesser und Wandstärke, zu achten. Die Widerstandsfähigkeit des Rohres gegen Innendruck oder äußere Belastungen hängt von Durchmesser und Wandstärke ab. Hersteller geben für ihre Lösungen häufig den SDR-Wert (Standard Dimension Ratio) an, der das Verhältnis von Rohraußendurchmesser zu Wandstärke angibt. Dabei gilt: Je höher die Wandstärke, desto höher die Festigkeit des Produkts, aber auch desto kleiner der Abstand.
Wenn Sie PE-Rohre und Formstücke mit extrem hoher Belastbarkeit benötigen, sollten Sie Ihre Auswahl unbedingt mit einem Fachmann besprechen.
Feste Verbindung von PE-Rohren
Zum Verbinden von PE-Rohren kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz. Aufgrund der thermoplastischen Eigenschaften des Materials wird häufig das Schweißen verwendet – Elektrofusion, Stumpfschweißen oder Polyfusion. Dieses Verfahren sorgt für gleichmäßige und dauerhafte Verbindungen, unabhängig von Bodenbewegungen. Beim Elektrofusionsschweißen werden ein Schweißgerät und PE-Elektrofusionsfittings mit Heizelementen verwendet. Anschließend wird das Fitting mit dem Rohr verschmolzen. Stumpfschweißen wird zum Verbinden von Rohren und Fittings mit großem Durchmesser verwendet. Beim Polyfusionsschweißen hingegen wird ein Schweißgerät mit Muffe und Polyfusionsdorn verwendet. Die erhitzten Enden der Elemente werden ineinander gepresst.
Die Installationselemente können auch mit der Kompressionstechnik, einem PE-Kompressionsfitting, verbunden werden. Die hergestellten Verbindungen sind relativ leicht zu demontieren. PE-Wasserrohre zeichnen sich durch kleine Durchmesser aus und eignen sich zum Verschrauben mit Schraubfittings, ohne dass Spezialwerkzeug erforderlich ist. Dies ist eine einfache Methode, die eine lösbare Verbindung ermöglicht.
Die Verbindung eines PE-Gasanschlusses mit einer Installation aus einem anderen Material erfolgt über Gewindeübergangsverbinder. Die Verbindung von PEX-Rohren (vernetztes Polyethylen) erfolgt hingegen üblicherweise über Klemmverschraubungen. Für diese Methode wird ein automatisiertes Gerät – eine Crimpzange – benötigt.
PE-Rohre im Onninen-Großhandel
Beim Hydraulikgroßhandel Onninen finden Sie sorgfältig ausgewählte PE-Rohre, die auf ihre Festigkeit und Anwendungsvielfalt abgestimmt sind. Es handelt sich um moderne, solide Elemente, deren Qualität sich in der Langlebigkeit und Funktionalität der ausgeführten Wasserinstallation widerspiegelt. Wir arbeiten mit den renommiertesten Herstellern und Lieferanten auf dem Markt zusammen, wie zum Beispiel Geberit , Ingremio , Kaczmarek , KAN-therm und Kopos . Wir bieten PE-Rohre in vielen verschiedenen Durchmessern, Wandstärken und Eigenschaften an. Sowohl das PE-32-Rohr als auch das PE-25-Rohr sind im ständigen Sortiment erhältlich.
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