Der ordnungsgemäße Betrieb der Abwasseranlage beeinflusst nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit. Es ist wichtig zu wissen, dass Abwassersysteme einfrieren können, was leider erhebliche Probleme verursacht. Dies wird durch die Tiefe des Bodengefrierpunkts beeinflusst, die je nach Gelände variieren kann.

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Warum frieren Kanalnetze ein?
Sowohl interne als auch externe Abwassersysteme müssen einwandfrei funktionieren. Dabei ist nicht nur das Design wichtig, sondern auch die Verwendung der Materialien. Alle Komponenten müssen strenge Qualitäts- und Festigkeitsstandards erfüllen. Das Abwasserrohr kann aus PVC-Material bestehen. Es müssen Modelle mit Muffe oder Gewinde verwendet werden.
Bei Druckinstallationen ist zusätzlich ein Rückschlagventil erforderlich. Dies verhindert jedoch nicht das Einfrieren oder Zufrieren des Abwassersystems. Viele fragen sich, woran das liegt? Eine davon ist ein falsch angelegtes Gefälle, ein schlecht gewählter Durchmesser und eine falsche Tiefe. Liegt das Rohr zu nahe an der Oberfläche, kann das Wasser darin gefrieren.
Darüber hinaus dürfen Rohre nicht in der Nähe des Grundwasserspiegels verlegt werden. Beachten Sie auch die Frostzonen, die Aufschluss darüber geben, in welcher Tiefe Frost auftritt. Abwasseranschlüsse, beispielsweise zwischen Haus und Straßenkanal oder Schacht, müssen unterhalb der Frostzone und mit einem Gefälle von mindestens zwei Prozent verlegt werden.
Das Auftreten unterschiedlicher Gefriertiefen kann den ordnungsgemäßen Betrieb der gesamten Anlage beeinträchtigen. Anschlüsse wie Rohre müssen ausreichend tief im Boden verlegt werden. Die Tiefe hängt von der Region Polens ab. Um im Boden verlegte Rohrleitungen zusätzlich zu schützen, müssen sie unterhalb der Gefrierzone verlegt werden, wobei die Rohroberkante mindestens 40 cm unter der Gefrierzone liegen muss. Bei Abwasseranlagen müssen mindestens 20 cm eingehalten werden.
Wie können Sie feststellen, ob Ihre Abwasserrohre eingefroren sind?
Wasserversorgungsnetze und -anschlüsse können unabhängig von der Höhe der Frostzone ordnungsgemäß funktionieren. Daher ist die Einhaltung der Norm PN-81/B-03020 wichtig. Dies hilft, Probleme mit dem Einfrieren oder Einfrieren von Abwasserrohren zu vermeiden. Wichtig zu wissen: Die Frostzone liegt zwischen 0,8 und 1,4 m unter der Erdoberfläche.
Abwasserrohre können leicht einfrieren. Dies zeigt sich nicht nur an einem Wasserrückstau, sondern auch an einer vollständigen Verstopfung und einem verstopften Abfluss. Gefrorene Abwasserrohre können das gesamte Abwassersystem beschädigen. Auch in der Hauptleitung können Dellen und Risse entstehen. Entgegen dem Anschein treten solche Schäden nicht nur im Winter, sondern auch in den Herbst- oder Frühlingsmonaten auf.
Darüber hinaus können gefrorene Rohre den Betrieb der gesamten Anlage beeinträchtigen und zu Schäden führen, die hohe Reparaturkosten verursachen. Auch die Wasserversorgung kann dadurch erschwert sein. Untersuchungen in Gefrierzonen zeigen deutlich, dass eine unsachgemäße Verlegung von Abwasserrohren, wenn sich der Untergrund zu nahe an der Gefrierzone befindet, zu Druck auf die Rohre und in der Folge zu deren Beschädigung und Ausdehnung führen kann. Auch zu geringe Gefälle führen zu Verstopfungen. Eine zu flache Verlegung und mangelnde Isolierung können daher zum Platzen der Rohre führen.
Es gibt vier Zonen der Bodenvereisung:
- Zone I – 0,8 m
- Zone II – 1 m
- Zone III - 1,2 m
- Zone IV – 1,4 m
Unter Berücksichtigung dieser Zonen ist es notwendig, die entsprechende Tiefe des Abwassersystems einzuhalten:
- Zone I – 1 m
- Zone II – 1,35 m
- Zone III - 1,6 m
- Zone IV – 1,85 m
Wirksame Entfernung von Frost aus Wasser- und Abwassernetzen
Das Gefrieren des Bodens hängt auch von der Lufttemperatur und der Schneedecke ab. Lockere Böden, z. B. Torf, sind am anfälligsten für Gefrieren. Vor dem Bau einer Abwasseranlage sind natürlich geotechnische Bodenuntersuchungen erforderlich. Dies gilt nicht nur für Einfamilienhäuser, die in die erste geotechnische Kategorie fallen.
Aufgrund möglicher Probleme mit der ordnungsgemäßen Funktion des Abwassersystems ist diese Art der Untersuchung jedoch unbedingt erforderlich. Doch was tun bei Frost? Zugegeben, die Situation ist sehr problematisch. Heiztechnik funktioniert am besten, muss aber von Fachleuten durchgeführt werden. Zusätzlich werden Tipps zur Abwasserreinigung verwendet. Bei Auftreten von Frost und Verstopfungen ist eine mechanische Entfernung erforderlich.
Es gibt auch Rohrreiniger, die eine chemische Reaktion auslösen und die Temperatur erhöhen. Auch Soda mit heißem Wasser wird verwendet. Hilft dies jedoch nicht und sind die Rohre zusätzlich beschädigt, müssen sie ausgetauscht werden. Sie können das Rohr nach dem Ausgraben zwar erhitzen, aber auch dieser Vorgang sollte von Fachleuten durchgeführt werden. Fachleute verwenden auch Kaliumhydroxidlösungen. Schließen Sie zunächst das Hauptventil und öffnen Sie das nächstgelegene Endventil. Um solche Probleme zu vermeiden, beachten Sie die Regeln für die Installation von Abwassersystemen und berücksichtigen Sie dabei die Gefrierzonen des Bodens.
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