Rekuperation im Bestand – ist das möglich? Was ist zu beachten?

Hinzugefügt: Montag, 27.2.2023


Wärmerückgewinnung erfreut sich zunehmender Beliebtheit, nicht nur im Neubau, sondern auch im Bestand. Es lohnt sich, mehr über dieses System zu erfahren!

Wärmerückgewinnungsanlage

Wie bereitet man einen Raum für einen Rekuperator vor?

Bei der Vorbereitung eines Raumes für einen Rekuperator müssen die Annahmen der Lüftungsanlage berücksichtigt und die Richtlinien des Geräteherstellers beachtet werden. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren können wir sicher sein, dass der Standort des Rekuperators in jeder Hinsicht optimal geeignet ist. Unabhängig von der gewählten Ausrüstung gibt es einige allgemeine Regeln, die beachtet werden müssen.

Raum für Rekuperator Zunächst ist es wichtig , den Rekuperator in einem trockenen, überdachten Raum mit positiven Temperaturen aufzustellen . Ein Hauswirtschaftsraum, beispielsweise ein Heizungskeller, eignet sich hierfür am besten. Er muss von sogenannten Ruheräumen, wie beispielsweise einem Schlafzimmer, entfernt sein. Bei Minustemperaturen darf die Rekuperation nicht stattfinden, da das Gerät unter solchen Bedingungen beschädigt werden kann. Natürlich sollten wir die zulässigen Temperaturen für den jeweiligen Rekuperator prüfen, da diese je nach Modell unterschiedlich sein können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die ausreichende Platzversorgung an der Vorderseite des Geräts, um Tätigkeiten wie den Luftfilterwechsel und die Entnahme des Wärmetauschers aus dem Gehäuseinneren ungehindert durchführen zu können. Während des Betriebs können jedoch weitere Aufgaben anfallen, zu denen ein uneingeschränkter Zugang gewährleistet sein muss. Was sollten Sie außerdem beachten? Unbedingt, dass der Untergrund unter dem Rekuperator feuchtigkeitsbeständig ist.

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Ist eine Wärmerückgewinnung in einem bestehenden Gebäude möglich?

Rohr 90 Heatpex Aria Die Installation einer Wärmerückgewinnung erfolgt meist in Neubauten neben anderen innovativen Lösungen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass dieses System nicht auch in Altbauten eingesetzt werden kann. Es ist zwar möglich, erfordert aber natürlich einen höheren Arbeitsaufwand und manchmal höhere Kosten. Es ist jedoch zu bedenken, dass eine Wärmerückgewinnung sinnvoll ist, solange die Wände und Fenster des Gebäudes dicht sind. Bevor wir uns für eine Änderung der Lüftung entscheiden, ist es daher notwendig, dies zu prüfen und anschließend eine Systemplanung in Auftrag zu geben. Auf dieser Grundlage werden die Lage der Lüftungskanäle sowie die Installation der Zu- und Abluftöffnungen bestimmt. Auf diese Weise erhält der Planer ein klares Bild davon, ob die Installation einer Wärmerückgewinnung eine Generalsanierung erfordert oder ob die vorhandenen Schwerkraftlüftungskanäle (zumindest teilweise) genutzt werden können. Dies erleichtert natürlich auch die Kalkulation der Endkosten dieser Maßnahme, da diese im Falle einer Generalsanierung deutlich höher ausfallen. Es ist auch zu bedenken, dass bei der Installation einer Wärmerückgewinnung in einem bestehenden Gebäude unerwartete Probleme und Komplikationen auftreten können, die die Arbeiten verzögern und die Kosten erhöhen.

Rekuperation in Serviceeinrichtungen – warum lohnt es sich?

Wie wir sehen, ist Wärmerückgewinnung in Einfamilienhäusern definitiv eine erwägenswerte Option. Das ist auch in Dienstleistungsgebäuden nicht anders, wo die Zahl der mit diesem System ausgestatteten Räumlichkeiten von Jahr zu Jahr wächst. Nicht umsonst sind dies Orte, an denen sich täglich viele verschiedene Menschen aufhalten, daher ist eine effektive Lüftung hier Gold wert. Sie kann überall installiert werden – in Büro- und Dienstleistungsgebäuden, Bildungseinrichtungen (Schulen, Kindergärten usw.), Arztpraxen, Pensionen, Hotels usw. Sie sorgt für hervorragende Bedingungen in jedem Raum und begrenzt gleichzeitig die Anzahl von Viren und Bakterien, was zweifellos entscheidend ist. Ein effektiver Luftaustausch garantiert Gesundheit und Wohlbefinden.

Wärmerückgewinnung ist eine hervorragende Lösung sowohl für Einfamilienhäuser als auch für öffentliche Gebäude. Sie sorgt überall für ein angenehmes Wohnklima. Es lohnt sich, diese Investition in Betracht zu ziehen, zumal sich nicht nur Eigentümer von Neubauten, sondern auch von Bestandsgebäuden für die Wärmerückgewinnung entscheiden können.

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