Immer häufiger werden Parkplätze nicht oberirdisch, sondern unter Gebäuden platziert. Diese Lösung bietet zwar viele Vorteile, birgt aber auch eine Gefahr für die Sicherheit von Mensch und Eigentum. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor stoßen Abgase aus, die unter anderem Kohlenmonoxid enthalten und brennbare Gase freisetzen können. Daher müssen in Tiefgaragen mit mehreren Stellplätzen gemäß geltendem Recht Gasmelder installiert werden, die mit der Lüftungsanlage zusammenarbeiten. Informieren Sie sich über das richtige Gasmeldesystem für Ihre Tiefgarage, um die Standards zu erfüllen und sich sicher zu fühlen.

Gas- und Abgaswarnanlagen prüfen beim Onninen-Großhandel
Welche gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich der Gaserkennung müssen Tiefgaragen erfüllen?
Die Verpflichtung, eine Tiefgarage mit einem Gasmeldesystem auszustatten, ergibt sich aus der Verordnung des Infrastrukturministers vom 12. April 2002 über die technischen Anforderungen an Gebäude und deren Standort. Gemäß § 108 Absatz 1 Punkte 3 und 4 der Verordnung muss in einer geschlossenen Garage eine mechanische Belüftung verwendet werden, die durch Detektoren für unzulässige Kohlenmonoxidkonzentrationen gesteuert wird. Wenn das Parken von Fahrzeugen mit Flüssiggasanlagen erlaubt ist, dann auch durch Detektoren für unzulässige Propan-Butangaskonzentrationen. Kohlenmonoxidmelder sind in Garagen mit mehr als 10 Stellplätzen vorgeschrieben, während Flüssiggasmelder unabhängig von der Anzahl der Stellplätze vorgeschrieben sind.
Viele Richtlinien zur Projektierung von Anlagen zur Erkennung von Gasdetektionssystemen in Garagen sind in der Norm PN-EN 50545-1 enthalten: „Elektrische Geräte zur Erkennung und Messung giftiger und entzündbarer Gase in Garagen und Tunneln – Teil 1: Grundlegende Funktionsanforderungen und Prüfverfahren zur Erkennung und Messung von Kohlenmonoxid und Stickoxiden“.
Darüber hinaus lohnt es sich im Zusammenhang mit Gasdetektionssystemen in Tiefgaragen, sich mit der Verordnung des Innenministers vom 7. Juni 2010 über den Brandschutz von Gebäuden, anderen Bauobjekten und Flächen vertraut zu machen. Der Rechtsakt besagt, dass Geräte, die vor dem Auftreten einer Explosion schützen und deren Auswirkungen begrenzen, als Brandschutzgeräte eingestuft werden. Elektronische Systeme zur Erkennung explosiver Gase sind Brandschutz und Brandschutz .
Sensoren für giftige Gase vs. Sensoren für brennbare Gase
Giftgassensoren (Dreischwellen-Kohlenmonoxidmelder) schützen Menschen vor Vergiftungen, indem sie die Kohlenmonoxidkonzentration in Fahrzeugabgasen überwachen. Bei Überschreiten gesundheitsgefährdender Konzentrationen aktivieren sie entsprechende Lüftungsstufen. Neben Kohlenmonoxidmeldern werden in Tiefgaragen auch Stickoxidmelder installiert. Zur Erkennung giftiger Gase werden vor allem elektrochemische Sensoren eingesetzt.
Das Explosionsgasmeldesystem meldet das Auftreten gefährlicher Konzentrationen brennbarer Gase (z. B. Kohlenmonoxid, Methan, Ammoniak, Acetylen). Zusätzlich kann ein solches System Einrichtungen aktivieren, die das Explosionsrisiko beseitigen oder begrenzen, z. B. Ventilatoren einschalten oder Rauchklappen öffnen.
Auf dem Markt sind sowohl stationäre Gaswarngeräte als auch tragbare Gassensoren erhältlich. Stationäre Systeme gelten als zuverlässiger, effektiver und komfortabler in der Anwendung. Tragbare Lösungen erfordern die Erstellung spezieller Verfahren für ihre Nutzung, die Durchsetzung der Einhaltung der Verfahren durch Tiefgaragennutzer und die Erledigung zahlreicher weiterer Formalitäten.
Um den ordnungsgemäßen Betrieb des Gaswarnsystems zu gewährleisten, müssen die Geräte an die Bedingungen in der Tiefgarage und die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden. Berücksichtigt werden müssen unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit, das Vorhandensein von Gasen, die die Messung stören, die Notwendigkeit einer Notstromversorgung oder die Notwendigkeit der Aktorsteuerung. Auch die Konfiguration der Alarmschwellen ist entscheidend – die Schwellenwerte sollten nicht zu niedrig sein, um Fehlalarme zu vermeiden. Auch die Installationsorte der Melder sollten berücksichtigt werden. Während des Betriebs müssen wichtige Termine eingehalten werden: Systembetriebsprüfung, Sensorkalibrierung oder Batteriewechsel, und diese Prüfungen müssen von autorisierten Stellen beauftragt werden.
Gaswarngeräte beim Onninen-Großhändler
Beim Onninen BHP-Großhandel finden Fachleute komplette Gas- und Abgaswarnsysteme in verschiedenen Ausbaustufen. Unser Sortiment umfasst auch einzelne Systemkomponenten: Gaswarngeräte, Steuermodule (Alarmzentralen), Aktoren und umfangreiches Zubehör. Wir arbeiten mit namhaften Herstellern von Messgeräten und Detektionssystemen zusammen. Die angebotenen Lösungen vereinen hohe Funktionalität mit moderner Ästhetik und finden Anwendung in Häusern, Wohnungen, Garagen, Büros, Industrieanlagen und öffentlichen Einrichtungen. Sie garantieren die präzise Erkennung gefährlicher flüchtiger Stoffe.
Benötigen Sie Hilfe bei der Auswahl der richtigen Gaswarnsystemkomponenten für Ihre Tiefgarage oder eine andere Anlage? Die technischen und Vertriebsberater von Onninen unterstützen Sie gerne. Kontaktieren Sie uns telefonisch oder per E-Mail.