Bei der Planung des Austauschs oder Neubaus einer Wasserinstallation müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Einer der wichtigsten ist die Wahl der Rohre. Kupferrohre sind aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften besonders empfehlenswert. Wir stellen sie vor und erfahren weitere nützliche Informationen zu diesem Rohrtyp.

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Kupfer in Wasserinstallationen – was sind seine Eigenschaften?
Kupfer wurde schon in der Antike abgebaut, und seine Eigenschaften sind von unschätzbarem Wert. Zusammen mit Eisen spielte es eine bedeutende Rolle in der Entwicklung der menschlichen Zivilisation. Heute wird es in zahlreichen Bereichen eingesetzt, insbesondere bei der Herstellung von Elektrokabeln, Dächern, Industriemaschinen und Wasserinstallationen. Gerade diese letzte Anwendung interessiert uns im Kontext des hier behandelten Themas.
Kupfer wird als bakteriostatisches Material häufig für Trinkwasserinstallationen verwendet. Das bedeutet, dass Kupferinstallationen das Wachstum von Bakterien und anderen Mikroorganismen verhindern, ohne Geschmack oder Geruch des Wassers zu beeinträchtigen. Darüber hinaus ist eine thermische Desinfektion bei sehr hohen Temperaturen von über 70 Grad Celsius in solchen Anlagen problemlos möglich. Dies ermöglicht die Beseitigung von Bakterien, ohne die Haltbarkeit der Installation zu beeinträchtigen.
Wasserqualität in Kupferrohren
Das Material, aus dem die Wasserinstallation besteht, hat einen erheblichen Einfluss auf die Qualität des Trinkwassers. Bei Kupferrohren können wir sicher sein, dass es in keiner Weise verunreinigt wird. In diesem Zusammenhang sind die Richtlinien, die das durch solche Installationen fließende Wasser erfüllen muss, sehr wichtig. Erstens muss es einen pH-Wert von > 7 haben. Der zweite wichtige Punkt ist der Nitrationengehalt von weniger als 30 mg/l. Und drittens muss das Verhältnis von Gesamtalkalität zu Sulfationen größer als 2 sein. Es ist kein Zufall, dass Kupferinstallationen aus Rohren gemäß der Norm PN-EN 1057 hergestellt werden müssen. Diese Norm legt die wichtigsten Anforderungen fest, unter anderem in Bezug auf mechanische Eigenschaften, chemische Zusammensetzung, Abmessungen und Toleranzen, Oberflächenqualität und -reinheit usw. Das Thema Anforderungen ist viel umfassender, daher lohnt es sich, länger bei diesen Themen zu verweilen.
Kupferwasserinstallationen - Anforderungen
Wir haben die Norm PN-EN 1057 und die damit verbundenen Anforderungen im vorherigen Absatz erwähnt. Es sei jedoch daran erinnert, dass die Verwendung von Kupferrohren in Trinkwasserinstallationen zusätzliche Bedingungen erfordert. Dies betrifft unter anderem die Mindestwandstärke des Kupferrohrs, die nicht weniger als 1 Millimeter betragen darf. Ebenso wichtig ist, dass die Verwendung von Bögen ausgeschlossen ist; nur Biegungen sind zulässig. Dies wirkt sich direkt auf die Durchflussmenge aus. Der Einbau eines mechanischen Filters, der Partikel größer als 80 μm zurückhalten kann, ist ebenfalls äußerst wichtig. Dies schützt die Anlage vor dem Ablösen der schützenden Oxidschicht. Bei Rohrdurchmessern unter 28 mm sollten die Abschnitte der Anlage durch Weichlöten verbunden werden. Bei größeren Durchmessern ist Hartlöten erforderlich.
Welchen Durchmesser haben Kupferrohre?
Da Kupferrohre einen geringen Widerstand aufweisen (deutlich geringer als Stahlrohre), können kleinere Rohrdurchmesser verwendet werden, was zu einer geringeren Wassermenge in der Anlage führt. Sie werden in drei Härtegraden mit unterschiedlichen Durchmessern hergestellt. Es gibt weiche Rohre mit einem Durchmesser von 6 bis 54 mm, die in Rollen (6–22 mm) mit einer Länge von 10, 25 und 50 Metern verkauft werden. Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf von weichen Rohren in Stangen (6–54 mm) mit geraden Abschnitten und einer Länge von 3 und 5 Metern. Eine weitere Option sind halbharte Rohre mit einem Durchmesser von 6 bis 159 mm (in Stangen von 3 und 5 Metern) und harte Rohre mit einem Durchmesser von 6 bis 267 mm (Stangen von 3 und 5 Metern). Darüber hinaus sind auch Rohre mit Wärmedämmung in Form von Hüllen und Mänteln erhältlich. Bei weichen Rohren schützt eine solche Isolierung, üblicherweise 2–3 mm dick und aus PVC, zusätzlich vor Beschädigungen. Für härtere Rohre wird harter PIR-Schaum gewählt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kupferrohre in Trinkwasserinstallationen aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften besonders empfehlenswert sind. Es ist kein Zufall, dass sie bei verschiedenen Investitionen so gerne gewählt werden.