Der Installateur, der für die Erstellung eines Beleuchtungsprojekts und einer technischen Zeichnung für ein Zuhause oder Büro verantwortlich ist, sollte genau wissen, welche Elemente bei solchen Projekten am wichtigsten sind. Bei der Planung einer Elektroinstallation für die Beleuchtung sind ein Gespür für Ästhetik, Kenntnisse im technischen Zeichnen und ein guter Kontakt zum für die Inneneinrichtung zuständigen Designer hilfreich. Planen und realisieren Sie eine Beleuchtungsanlage? Erfahren Sie, worauf Sie bei der Beleuchtungsplanung für ein Schlafzimmer, Wohnzimmer oder einen anderen Raum achten sollten.

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Auf welche Lichtparameter sollten Sie bei der Gestaltung eines Beleuchtungsprojekts achten?
Bevor Sie Maßnahmen zur Umsetzung eines Beleuchtungsprojekts ergreifen, müssen Sie sich mit den geltenden Normen für die Lichtquelle vertraut machen.
Bei der Planung der Beleuchtung müssen Sie die ministerielle Verordnung über allgemeine Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften beachten. Dies ist der wichtigste Rechtsakt, der unter anderem Arbeitgeber dazu verpflichtet, für eine gute Beleuchtung zu sorgen, die den Qualitätsstandards in Bezug auf drei Parameter entspricht:
- Beleuchtungsstärke – gemessen in Lux, gibt die Menge an Licht an, die auf eine Oberfläche fällt,
- Leuchtdichteverteilung – bestimmt, wie sich Licht im Raum ausbreitet,
- Lichtfarbe – auch als Farbtemperatur CCT bekannt, definiert den Farbton des Lichts von warm (gelb) bis kalt (blau), ausgedrückt in Kelvin.
Weitere Parameter, auf die Sie achten sollten, sind der Farbwiedergabeindex im Vergleich zum Sonnenlicht sowie die Lichtausbeute in lm/W (das Verhältnis der erzeugten Lichtmenge zur verbrauchten elektrischen Energie).
Die Gestaltung funktionaler Raumbeleuchtung ist keine leichte Aufgabe. Viele technische Aspekte müssen berücksichtigt werden, damit die Beleuchtung im Innenraum praktisch, energieeffizient und ästhetisch ist.
Moderne Leuchten sollten vor allem energieeffizient sein. LED-Beleuchtung eignet sich hier gut und verbraucht sogar ein Dutzend Mal weniger Strom als eine klassische Halogenlampe.
Geeignete Anordnung der Lichtpunkte im Raum
Eine gut gewählte Lichtquelle sollte vor allem funktional, stimmungsvoll und ästhetisch sein. Zu den Beleuchtungspunkten gehören Deckenlampen, Deckenleuchten, LED-Streifen, Wandleuchten und Schienenbeleuchtung in Form kleiner Strahler mit der Möglichkeit zur Ausrichtung.
Richtig ausgewählte Strahler sollten so platziert werden, dass der gesamte Raum gut beleuchtet ist. Achten Sie bei der Planung der Platzierung von Deckenleuchten auf Folgendes:
- die Lampe hebt ausgewählte dekorative Elemente des Raumes hervor,
- die gewählte Allgemeinbeleuchtung als Hauptlichtquelle geeignet ist,
- Die gewählte Farbtemperatur des Lichts wird an die Farbe der Wände im Wohnzimmer oder anderen Räumen angepasst.
Achten Sie bei der Planung der Platzierung von Deckenleuchten, Wandleuchten, Halogenlampen und anderen Beleuchtungsarten darauf, alle Lichtpunkte optimal im Raum zu verteilen.
Was sind die häufigsten Fehler bei der Lichtplanung? Zusammenfassung
Bei der Planung von Beleuchtungssystemen sollten Sie grundlegende Fehler vermeiden, die dazu führen können, dass die Funktionalität der Anlage weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Die häufigsten Fehler unerfahrener Installateure sind:
- mangelnde Differenzierung der Lichtquellen,
- zu wenige Lichtpunkte in den Räumen im Verhältnis zu ihrer Quadratmeterzahl,
- falsch platzierte Lichtpunkte,
- Nichtberücksichtigung der Funktion eines bestimmten Raumes bei der Lichtplanung.
Denken Sie daran, dass Sie im Wohnzimmer und in der Küche völlig unterschiedliche Beleuchtungsarten verwenden. Wichtig ist, dass die Lichtplanung unter anderem Spotbeleuchtung an Decke und Wänden sowie dekorative Leuchten umfasst. All diese Elemente sollten sowohl in die technische Planung der Elektroinstallation als auch in die Innenarchitektur einbezogen werden.