Es gibt einige Unterschiede zwischen Erdung und Nullung, die jeder Fachmann für die Wartung elektrischer Anlagen kennen sollte. Nullung und Erdung sind zwei Methoden zum Schutz elektrischer Anlagen im Brandfall. In modernen Anlagen sind veraltete Nullungsverfahren heute nicht mehr erforderlich – eine ordnungsgemäß durchgeführte Erdung ist ausreichend. Wie führt man also die Nullung und Erdung bei elektrischen Anlagen durch? Lesen Sie die Anleitung und finden Sie heraus, was Sie brauchen.

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Was ist Nullsetzen in Stromkreisen?
In der Praxis besteht die Neutralisierung darin, leitfähige Elemente, z. B. das Metallgehäuse eines Geräts, mit einem Schutzleiter oder einem Neutral-Schutzleiter zu verbinden. Bei einer Beschädigung der Kabelisolierung führt die Neutralisierung mit einem Schutzleiter zur automatischen Stromabschaltung.
Speziell wird die Nullung als Kurzschlussschleife bezeichnet und kommt bei Anlagen zum Einsatz, bei denen die Betriebsspannung 500 V übersteigt und natürlich auch in Standard-TN-Netzsystemen.
Diese Kennzeichnung ist eine wichtige Information für den Installateur, der für die Vorbereitung von Schutzmaßnahmen gegen Zerstörung der Anlage oder Stromschlag verantwortlich ist.
Die TN-Bezeichnung gliedert sich in zwei Teile:
- T – ist eine direkte Verbindung eines Netzpunkts mit der Erde.
- N – direkte Verbindung (metallisch) der zu schützenden Teile mit dem Erdungspunkt des Netzwerksystems.
Aus Sicht des Installateurs bilden Schutzleiter in einer elektrischen Anlage die Grundlage für die Sicherheit der gesamten Anlage. Um sicherzustellen, dass die Nullung korrekt durchgeführt wurde, benötigen Sie ein Strommessgerät . Bei Onninen können Sie das professionelle Multifunktionsmessgerät MPI-520 bestellen. Dieses Gerät wurde entwickelt, um Impedanzmessungen der sogenannten Kurzschlussschleife, des Widerstands sowie der Erdung und vieler anderer Parameter durchzuführen.
Was ist Erdung in einer elektrischen Anlage?
Erdung ist die direkte Verbindung der elektrischen Anlage mit der Erde (Blitzableiter). Kurz gesagt handelt es sich um ein zusätzliches Kabel, das von jeder Steckdose im Gebäude nach außen führt. Direkt neben den Phasen- und Neutralleitern wird die Erdung an einem Punkt angeschlossen – im Schaltschrank.
Von der Schalttafel führen wir einen Draht zur sogenannten Erdung, also zu der Stelle, die die größte Kontaktfläche mit der Erde bietet, z. B. blanke Erde oder ein Betonfundament.
Bei der Vorbereitung der Elektroinstallation in einem Gebäude sind ein Spannungsmessgerät und ein Erdungswiderstandsmessgerät erforderlich. Mit solchen Geräten können Sie leicht überprüfen, ob die Erdung im Stromversorgungssystem korrekt ist.
Zu den Geräten, die Sie sofort bei Onninen kaufen können, gehören das Isolationswiderstands- und Spannungsmessgerät Benning IT100 zur Messung von Isolation und niedrigen Widerständen sowie das Zangenerdungswiderstands- und Leckstrommessgerät FLUKE 1630-2 FC . Mit diesem Gerät können Sie in den Händen eines Fachmanns den Widerstandswert der vorbereiteten Erdung nach dem Anschluss an die elektrische Anlage genau bestimmen.
Was ist der Unterschied zwischen Erdung und Nullung?
Die Erdung unterscheidet sich von der Neutralisierung hauptsächlich durch den Schutz vor Überspannungen. Das Erdungsdesign kombiniert mehrere Schutzleiter, die durch die Schalttafel direkt zur Erde geführt werden.
Beim Nullstellen wird ein Referenzpunkt mit Nullpotential eingerichtet, der die ordnungsgemäße Funktion von Geräten ermöglicht, die Strom aus der elektrischen Anlage beziehen. Beide Verfahren sind wichtig für die Sicherheit elektrischer Anlagen und Geräte – sie sind grundlegende Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Brandschutz sowie dem Schutz von Gesundheit und Leben.