Schützen Sie Ihre Familie mit Gefahrensensoren!

Hinzugefügt: Dienstag, 4.7.2023


Bei der Planung eines Hausbaus oder einer Gebäuderenovierung entscheiden wir uns für innovative Lösungen wie Kohlenmonoxid-, Gas- oder Rauchmelder. Durch die Ausstattung des Hauses mit beispielsweise einem Rauchmelder erhöhen wir unsere Sicherheit deutlich. Deshalb lohnt es sich, das Haus mit Rauch-, Gas- oder Kohlenmonoxidmeldern auszustatten, um Gefahren erkennen zu können. Ein Rauchmelder schützt vor Feuer, ein Kohlenmonoxidmelder vor Kohlenmonoxidvergiftung und ein Erdgasmelder warnt vor Gaslecks. Doch worin unterscheiden sie sich genau?

Orno Gefahrensensoren

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Wo wird ein Rauchmelder montiert?

Ein ordnungsgemäß installierter Rauchmelder sollte in der Mitte der Raumdecke angebracht sein. Nicht in der Nähe von Ventilatoren, Türen oder Fenstern, die die potenzielle Gefahr wegblasen und verhindern, dass der Rauchmelder sie erkennt.

Beim Verbrennungsvorgang oder sogar bei der ersten Entzündung entsteht Rauch. Die Rauchquelle kann ein angebranntes Essen, aber auch eine schwelende, defekte Elektroinstallation, ein offener Kamin oder Ofen sein. Eine schnelle Erkennung ermöglicht eine sofortige Reaktion und gegebenenfalls einen Hilferuf, bevor ein Feuer ausbricht und das ganze Haus vernichtet. Dies kann durch die Installation eines Rauchmelders verhindert werden.

Orte, an denen der Kohlenmonoxidsensor, Rauchsensor, Gassensor installiert ist

Sensormontagediagramm

Montageort des Rauchmelders Installationsdiagramm für Rauchmelder

Wie entsteht Kohlenmonoxid?

Kohlenmonoxid entsteht durch unzureichende Belüftung und Belüftung des Raumes, wenn diese ineffizient ist. Kohlenmonoxid sammelt sich insbesondere dann an, wenn Lüftungsgitter absichtlich verschlossen sind. Kohlenmonoxid kann durch einen ineffizienten Gaswarmwasserbereiter entstehen oder sogar durch den Schornstein in den Raum geblasen werden.

Eine potenzielle Kohlenmonoxidquelle ist ein Ofen oder Kamin, wo die unzureichende Luftzufuhr die bereits erwähnte unvollständige Verbrennung verursacht. Ein Kohlenmonoxidmelder, der in Augenhöhe im am häufigsten genutzten Raum angebracht ist, ermöglicht eine objektive Bestimmung der CO-Partikelmenge in der eingeatmeten Luft. Die Deckenmontage eines Rauch- und Kohlenmonoxidmelders in einem Gerät führt zu fehlerhaften Messwerten, da selbst ein 100 % effizientes Lüftungssystem das natürlich vorkommende Kohlenmonoxid nicht sofort in gesundheitlich unbedenklichen Mengen entfernen kann.

Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung

CO-Konzentration in der Luft ppm*

Inhalationszeit (ungefähr) und Entwicklung der Symptome
50 Maximal zulässige Konzentration für eine kontinuierliche Exposition über einen Zeitraum von 8 Stunden.
150 Leichte Kopfschmerzen nach 1,5 Stunden.
200 Leichte Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit nach 2–3 Stunden.
400 Schmerzen im Vorderkopf innerhalb von 1–2 Stunden. Lebensbedrohlich nach 3 Stunden.
800 Schwindel, Übelkeit und Krämpfe innerhalb von 45 Minuten. Bewusstlosigkeit innerhalb von 2 Stunden. Tod innerhalb von 2-3 Stunden.
1600 Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit innerhalb von 20 Min. Tod innerhalb von 1 Std.
3200 Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit innerhalb von 5–10 Min. Tod innerhalb von 25–30 Min.
6400 Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit innerhalb von 1–2 Min. Tod innerhalb von 10–15 Min.
12800 Tod innerhalb von 1–3 Minuten.

*Die Einheit ppm gibt die Konzentration des (giftigen) Gases an.

Montageort des Rauchmelders Diagramm zur Montage eines Kohlenmonoxidsensors

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Wo werden der Gassensor und der Erdgassensor installiert?

Orno OR-DC-614 Gassensor Zur Erläuterung des Themas sei erwähnt, dass Methan Erdgas ist, das von der Anlage geliefert wird, während das Propan-Butan-Gemisch (LPG) aus einer Flasche stammt. Methan ist leichter als Luft, und der Erdgassensor, der seine Konzentration überwacht, ist an der Decke montiert, während der Gassensor eine sehr hohe Dichte aufweist und sich am Boden sammelt. Die Gase vermischen sich mit Luft und bilden ein explosives Gemisch, und ein Funke von einem Lichtschalter genügt, um eine tödliche Explosion auszulösen.

Da beide Gase unterschiedliche Strukturen und Brennwerte aufweisen, können sie von einem universellen Sensor nicht korrekt erkannt werden. Die Verwendung eines solchen gemeinsamen Sensors führt zu Fehlalarmen oder, schlimmer noch, zu gar keinen Alarmen. Für umfassenden Schutz sind zwei Sensoren erforderlich: ein Gassensor und ein Erdgassensor.

Montagediagramm für LPG-Gassensoren

Installationsdiagramm für LPG-Gassensoren

Diagramm zur Montage eines Gassensors

Montageplan für Gassensor/Methansensor

Seien Sie besonders vorsichtig mit sogenannten „magischen“ Geräten, die alles auf einmal erkennen. Ein Sensor an der Decke wird niemals alle Bedrohungen erkennen oder Alarm schlagen, obwohl keine unmittelbare Bedrohung besteht.

Wo dürfen keine Kohlenmonoxidmelder, Rauchmelder, Gasmelder und Erdgasmelder installiert werden?

  • Zu nahe an Fenstern, Türen und Gittern Orno OR-DC-633 Kohlenmonoxidsensor Belüftung: Die Montage von Sensoren, z. B. Kohlenmonoxidsensoren, zu nahe an Fenstern, Türen oder Lüftungsgittern kann deren Funktion beeinträchtigen. Die Nähe dieser Elemente kann zu Signalstörungen führen und die Genauigkeit der Sensorwerte beeinträchtigen. Um eine ordnungsgemäße Funktion der Sensoren zu gewährleisten, wird empfohlen, sie an Stellen zu montieren, die nicht direkt dem Luftstrom dieser Quellen ausgesetzt sind.
  • Im Luftstrom mechanischer Lüftungs- oder Klimaanlagen: Sensoren, z. B. Rauchmelder, sollten nicht im direkten Luftstrom mechanischer Lüftungs- oder Klimaanlagen montiert werden. Starke Luftströmungen können die Messwerte von Rauchmeldern beeinträchtigen oder deren Funktion beeinträchtigen. Es ist wichtig, Rauchmelder an Orten zu platzieren, an denen der Luftstrom gleichmäßig und ungehindert ist.
  • Direkt über dem Gasherd, Orno OR-DC-632 Gassensor Herd oder Kamin (Mindestabstand 150 cm): Die Installation von Sensoren, z. B. Gassensoren direkt über einem Gasherd, Herd oder Kamin kann zu falschen Messwerten führen und die Sicherheit gefährden. Aufgrund der potenziellen Quelle von Hitze, Feuer oder Gasemissionen wird empfohlen, einen Mindestabstand von 150 cm zwischen diesen Geräten und Gassensoren einzuhalten.
  • In ungeeigneter Höhe für den Sensor: Jeder Sensortyp, beispielsweise ein Erdgassensor, hat eine spezifische Montagehöhe, die vom Verwendungszweck und den technischen Spezifikationen abhängt. Es ist wichtig, die Empfehlungen des Herstellers zur geeigneten Montagehöhe zu befolgen. Die Montage von Erdgassensoren in ungeeigneter Höhe kann zu falschen Messwerten und Funktionseinbußen des Sensors und damit zu einem Sicherheitsverlust führen.

Denken Sie daran, dass die korrekte Sensorinstallation entscheidend für einen einwandfreien Betrieb und genaue Messwerte ist. Es empfiehlt sich immer, das Sensorhandbuch zu konsultieren oder einen Fachmann zu beauftragen, um sicherzustellen, dass die Sensoren an den richtigen Stellen platziert werden.

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