Bei der Installation von Solaranlagen können, wie bei anderen Arbeiten auch, Fehler auftreten. Diese können sich in der Funktionstüchtigkeit, der Effizienz oder einer hohen Ausfallrate der Anlage äußern. Manchmal beeinträchtigen solche Fehler die Rentabilität und sogar die Betriebssicherheit erheblich. Wenn Sie die häufigsten Fehler kennen, können Sie diese bereits bei der Installation von Solarkollektoren vermeiden und zusätzliche Korrekturen vermeiden. Was sind typische Fehler und wie lassen sie sich vermeiden?

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Fehlerhaft ausgeführter Solaranlagenplan
Einer der häufigsten Fehler ist ein fehlerhafter Kollektor-Installationsplan. Dies geschieht meist, wenn das Objekt nicht gründlich genug geprüft und der Ort, an dem die Photovoltaikmodule installiert werden sollen, nicht ausreichend untersucht wird. Infolgedessen wird die Anlage durch hohe Bäume oder benachbarte Gebäude verdeckt. In einem solchen Fall stellt sich schnell heraus, dass die Photovoltaik nicht ihre volle Leistung bringt und somit ihre Funktion nicht erfüllt.
Um dies zu vermeiden, sollte nicht nur der Ort, an dem die Photovoltaikanlage installiert werden soll, sondern auch deren Umgebung gründlich überprüft werden. Nicht immer ist eine Installation auf dem Dach eines Gebäudes möglich. In diesem Fall empfiehlt sich eine andere Anlage oder ein Platz im Garten. Es ist sicherzustellen, dass sich im Bereich keine Elemente befinden, die die PV-Module verdecken könnten. Basierend auf der Inspektion und den Berechnungen sollte ein Entwurfsplan für die Installation der Photovoltaikmodule erstellt werden, der mögliche Störungen des ordnungsgemäßen Betriebs der Anlage berücksichtigt.
Keine Berechnung des Strombedarfs
Die häufigsten Fehler bei der Installation von Solarmodulen sind die fehlende oder unzureichende Ermittlung des Energiebedarfs. Dies kann sich direkt auf die Effizienz der Anlage auswirken und somit die Amortisierung verzögern.
Bei der Planung der Installation ist nicht nur zu prüfen, wo und wie groß die Photovoltaikanlage sein soll. Es ist auch notwendig, sich mit den Besonderheiten des Gebäudes und den Bedürfnissen der Nutzer vertraut zu machen. Es lohnt sich, den täglichen Energieverbrauch und die Stromverbrauchsgewohnheiten der Haushaltsmitglieder zu kennen.
Dadurch lässt sich der tatsächliche Strombedarf einer bestimmten Anlage leichter berechnen. Die Geräte, an denen wir ablesen können, dass die Kollektoren für den tatsächlichen Bedarf des Gebäudes zu wenig Energie produzieren, sind Photovoltaik-Wechselrichter .
Wie berechnet man den Energiebedarf?
Eine gut gewählte Photovoltaikanlage deckt den jährlichen Strombedarf. Im Sommer produziert sie langsam einen Überschuss, der im Energiespeicher gespeichert wird. Die angesammelten Reserven sind ideal für die Wintertage. Ein durchschnittlicher Haushalt in Polen verbraucht jährlich etwa 4200 kWh Strom. Für diese Parameter benötigt das Haus eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 5,00 – 5,25 kWp. Bei der Berechnung sollten die Stromrechnungen des letzten Jahres (oder mehrerer Jahre), der Neigungswinkel der geplanten Anlage und die Ausrichtung des Gebäudes zur Sonne berücksichtigt werden.
Durchmesser der Installationsrohre zu klein oder zu groß
Zu den typischen Fehlern bei der Installation einer Photovoltaikanlage gehört die falsche Wahl des Durchmessers der Installationskabel in den Kollektoren – sie dürfen weder zu groß noch zu klein sein.
Was bedeutet ein zu großer Rohrdurchmesser für die Installation?
- kann zu einem erhöhten Wärmeverlust an der Außenfläche der Rohre an die Umgebung führen.
Welche Gefahren birgt ein zu geringer Durchmesser von Solarkabeln?
- Reduzierung der Durchflussmenge des Heizmediums (Glykollösung) unter den erforderlichen Wert.
- Anstieg des Stromverbrauchs durch die Umwälzpumpe, die intensiver arbeiten muss.
Solaranlagen sind eine der umweltfreundlichsten Lösungen und garantieren hohe Einsparungen. Dafür muss die Photovoltaik jedoch die Anforderungen an Effizienz, Effektivität und Sicherheit erfüllen. Selbst kleine Fehler bei der Installation von Kollektoren, wie z. B. die falsche Installation des Temperatursensors oder der unsachgemäße Anschluss von Solarmodulen, können die Leistung der Photovoltaikanlage beeinträchtigen. Daher lohnt es sich, diese Fehler frühzeitig und nicht erst am Ende der Inbetriebnahme zu beheben.