Eine Bauschalttafel (sog. eRBetka) ist eine Art Schalttafel für temporäre Installationen, die häufig auf Baustellen oder bei verschiedenen Veranstaltungen im Freien zum Einsatz kommen und einen Ad-hoc-Stromanschluss gewährleisten. Müssen Sie auf einer Baustelle elektrische Geräte anschließen? Erfahren Sie, wie Sie die richtige Bauschalttafel auswählen.

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Anwendung der Gebäudeschalttafel
Die Gebäudeschalttafel ist eine Art elektrische Schalttafel. Sie ist in der Regel mit Standard-
230-V-Steckdosen und dreiphasige 400-V-Steckdosen sowie eine Reihe von Sicherheitseinrichtungen, bestehend aus Überstromschutzschaltern, Differenzialschutzschaltern und Überspannungsableitern. Es hat zwei Grundfunktionen.
· Damit wird ein temporäres Stromnetz aufgebaut , das die Stromversorgung verschiedenster elektrischer Maschinen und Geräte auf Baustellen ermöglicht.
· Schützt temporäre elektrische Anlagen und daran angeschlossene Geräte vor Spannungsspitzen,
Kurzschlüsse und andere Gefahren. Es ist zu bedenken, dass temporäre Systeme aufgrund der großen Anzahl angeschlossener elektrischer Geräte, darunter auch energieintensiver, anfälliger für verschiedene Arten von Störungen sind als permanente Installationen. Darüber hinaus kann das Risiko eines Stromschlags durch direkten oder indirekten Kontakt verringert werden.
Gebäudeverteileranlagen können je nach eingesetzten Zusatzlösungen auch optionale Funktionen übernehmen, beispielsweise die Messung des Stromverbrauchs oder die unabhängige Steuerung einzelner Anlagen.
Arten von Gebäudeschalttafeln
Handelsübliche Bauverteiler unterscheiden sich hinsichtlich:
- Konstruktion
- Art/Ort der Installation
- Ausrüstung
- Größen
- Staub- und Wasserbeständigkeit
Aufgrund ihrer Größe werden elektrische Schalttafeln häufig unterteilt in:
- mobile Schaltanlagen – kompakt und leicht, freistehend, einfach zu tragen, mit geringer Ausstattung, geeignet für weniger anspruchsvolle Bau- und Renovierungsarbeiten, z. B. beim Bau von Einfamilienhäusern;
- stationäre Schalttafeln – viel größer, an verschiedenen Elementen befestigt ( Gebäudeschalttafel auf einem Mast , Gebäudeschalttafel an einer Fassade ), werden in umfangreichen temporären Stromnetzen verwendet, z. B. beim Bau von Entwicklungsinvestitionen.
Kriterien für die Auswahl einer Gebäudeschaltanlage
Die Wahl des Typs und der Ausstattung eines Bauverteilers hängt von den Besonderheiten der Bauinvestition und den individuellen Bedürfnissen der Nutzer ab. Bauverteiler können mit verschiedenen Arten von Steckdosen, Schutzeinrichtungen und Zählern ausgestattet werden. Beispielsweise werden auf Baustellen, auf denen viele Subunternehmer tätig sind, häufig Verteiler mit Stromzählern eingesetzt, die eine individuelle Messung des Stromverbrauchs ermöglichen. Die Funktionalität des Bauverteilers hängt wiederum von der Art und Anzahl der Steckdosen ab. Am vielseitigsten sind Modelle, die sowohl mit 230-V-Steckdosen als auch mit 400-V-Steckdosen mit unabhängigen Sicherungen und Schaltern ausgestattet sind. Oft verfügt ein Bauverteiler über einen mittelempfindlichen Differenzialschalter (von 30 bis 500 mA). Zur Ausstattung eines Bauverteilers gehören ein Hauptschalter und vorzugsweise auch Schalter für einzelne Steckdosen. Ein nützliches Zusatzelement ist ein Schloss, das unbefugten Zugriff auf die Anlage verhindert.
Die für die Herstellung verwendeten Materialien sowie die Wasser- und Staubdichtigkeit der Konstruktion sind für die Zuverlässigkeit und Sicherheit von Bauschalttafeln von großer Bedeutung. Duroplastgehäuse sind vor allem für den Einsatz unter schwierigen Umgebungsbedingungen, einschließlich Baustellen, konzipiert. Sie zeichnen sich durch erhöhte Haltbarkeit und hohe Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Beschädigungen und äußere Einflüsse wie Feuchtigkeit, UV-Strahlung und extreme Temperaturen aus. Der IP-Schutzgrad ist die wichtigste Information über die Dichtheit des Gehäuses. Auf Baustellen werden üblicherweise Bauschalttafeln mit den Schutzarten IP44, IP65 oder IP67 verwendet – je nach Grad der Wasser- und Staubbelastung. Je höher der IP-Wert, desto wirksamer der Schutz. Der Mindestschutzgrad für in der Europäischen Union verwendete Bauschalttafeln beträgt IP44. Wasser kann von allen Seiten in Strömen auf ein derart konstruiertes Gehäuse eindringen.
Ein sehr wichtiges Kriterium bei der Auswahl einer Bauschalttafel ist die Einhaltung von Normen,
Insbesondere mit der Norm PE-EN 61439-4, die unter anderem die Anforderungen an Schaltanlagen für den Einsatz auf Baustellen festlegt. Es lohnt sich auch, die Anforderungen an Dichtheit, Stoßfestigkeit und Konstruktionslösungen zu überprüfen. Diese finden sich in den Normen: PN-EN 60529, PN-EN 62262 und PN-EN 62208.
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