Die Anpassung eines Badezimmers an die Bedürfnisse behinderter Menschen gewährleistet eine komfortable und sichere Nutzung. Dies ist keine leichte Aufgabe. Die Einrichtung sollte spezielle Geräte und Zubehör umfassen, die Nutzern mit eingeschränkter Mobilität die tägliche Hygiene erleichtern. Erfahren Sie die wichtigsten Regeln für die Einrichtung eines behindertengerechten Badezimmers!

Aus dem Artikel erfahren Sie:
- Welche Maße sollte ein behindertengerechtes Badezimmer haben?
- wie man die Ausstattung eines solchen Badezimmers plant,
- welche Fliesen die sicherste Wahl sind.
Behinderten- und Seniorenbad von A bis Z
Die Vorschriften zur Anpassung von Räumen an die Bedürfnisse behinderter Menschen sind im Baugesetz vom 7. Juli 1994 geregelt. Das Dokument betrifft öffentliche Toiletten, die für Rollstuhlfahrer vorgesehen sind, diese Vorschriften sollten jedoch auch auf die Gestaltung privater Badezimmer angewendet werden.
Die Vorschriften legen unter anderem fest, wie groß ein behindertengerechtes Badezimmer sein muss. Die Abmessungen des Raumes müssen es ermöglichen, dass sich Rollstuhlfahrer darin frei bewegen können (ca. 150 x 150 cm). Daher sollten für das Badezimmer mindestens 5–6 m² Fläche vorgesehen werden . Selbst nach der Ausstattung mit Toilette, Waschbecken und Dusche können sich behinderte Menschen bequem darin bewegen.
Auch die Abmessungen der Eingangstür sollten beachtet werden. Sie sollte ausreichend breit sein und im Licht des Türrahmens mindestens 90 cm breit sein. Das Türblatt muss leicht sein, sich nach außen öffnen und mit einem geraden Handlauf von etwa 60 cm Länge ausgestattet sein, der in einer Höhe von 85 cm angebracht ist.
Badezimmerfliesen für Behinderte
Keramikfliesen sind eines der wichtigsten Elemente eines behindertengerechten Badezimmers. Sie müssen eine matte Oberfläche mit rutschfesten Eigenschaften haben. Es empfiehlt sich, Steinzeugfliesen mit der Kennzeichnung R10 oder höher zu wählen. Rutschige Böden stellen eine ernsthafte Gefahr für Menschen mit eingeschränkter Mobilität dar.
Bei der Gestaltung des Bodens in einem behindertengerechten Badezimmer sollten Sie auch auf eine ebene Fläche achten. Vermeiden Sie daher Schwellen, Stufen und Podeste. Verschiedene Teppiche erschweren zudem die Bewegung im Raum. Um eine optimale Raumtemperatur und eine schnelle Verdunstung von Wasser auf einem nassen Boden zu gewährleisten, empfiehlt sich eine Fußbodenheizung.
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Toilettenschüssel für behinderte Menschen
Bei der Planung eines behindertengerechten Badezimmers empfiehlt es sich, mit einer wandhängenden Toilette zu beginnen. Sie darf nicht kürzer als 70 cm sein. Die Gesamthöhe von Sitz und Toilettenbrett sollte 45–48 cm betragen. Die Spültaste sollte sich etwa 80–100 cm über dem Boden befinden. Toilettenpapierhalter und Toilettenbürste müssen für den Toilettenbenutzer erreichbar sein. An die Wand geschraubte Modelle sind besser geeignet als stehende Modelle.
Bei Toiletten lohnt es sich, ein Modell mit Bidetfunktion in Betracht zu ziehen. Waschbretter sind Geräte, die dank spezieller Düsen auch Behinderten eine bequeme Hygiene ermöglichen. Auch Bidetarmaturen mit Handbrause eignen sich hervorragend und erfüllen die Bedürfnisse älterer Menschen.
Waschbecken im barrierefreien Badezimmer

Ein weiteres wichtiges Element der Badezimmerausstattung für Menschen mit Behinderung ist das wandmontierte Waschbecken. Es sollte sich in einer Höhe von 80 cm über dem Boden befinden. Es ist zu beachten, dass der Handlauf im behindertengerechten Badezimmer auf einem verdeckten Rahmen montiert sein muss, damit die Beine des Rollstuhlfahrers darunter passen. Das Waschbecken selbst unterscheidet sich deutlich von den Modellen herkömmlicher Badezimmer. Es verfügt über eine spezielle Aussparung, die die Nutzung im Sitzen ermöglicht und eine bequeme Abstützung der Ellbogen gewährleistet. Ein Wasserhahn mit langem Griff ist in diesem Fall ebenfalls erforderlich.
Jedes Waschbecken wird durch einen darüber montierten Badezimmerspiegel ergänzt. Die behindertengerechte Variante zeichnet sich durch die Möglichkeit der Neigungsverstellung aus. Sie sollte sich etwa 95 cm über dem Boden befinden.
Dusche für Behinderte
Ein barrierefreies Badezimmer eignet sich nicht für den Einbau einer Badewanne. Besser ist eine Duschkabine mit den Maßen 90 x 90 cm. Es lohnt sich jedoch, sich mit den Sortimenten der Hersteller von barrierefreien Lösungen vertraut zu machen und nach größeren Modellen zu suchen. Diese sind sowohl in quadratischer als auch in rechteckiger Ausführung erhältlich. Jede Duschwanne muss in den Boden eingelassen werden, am besten ist jedoch eine ebenerdige Duschkabine .

In einem barrierefreien Badezimmer sind Ravak -Duschkabinen ideal. In unserem Großhandelsangebot finden Sie alle Teile und Zubehörteile, die für die Installation dieser Duschen erforderlich sind. Der Bewegungsspielraum der begehbaren Wände ermöglicht es den meisten älteren und behinderten Menschen, selbstständig zu duschen und sich im Badezimmer zu bewegen. Besonderes Augenmerk sollte auf die Widerstandsfähigkeit der Duschkabinen gelegt werden, die aus sicherem Hartglas bestehen sollten. Dadurch stellen Stöße mit einem Rollstuhl keine ernsthafte Gefahr für den Benutzer dar.
Ein wichtiger Bestandteil der Badezimmerausstattung für Menschen mit Behinderung ist auch ein spezieller Duschstuhl . Produkte dieser Art sind so konzipiert, dass sie kein Wasser zurückhalten und den Benutzern Sicherheit und Komfort beim Baden garantieren.
Barrierefreies Badzubehör
In einem behindertengerechten Badezimmer sind verschiedene Haltegriffe und Handläufe erforderlich , die die Bewegung im Raum und die Nutzung der einzelnen Sanitäranlagen erleichtern. Sie sollten sich in den oben beschriebenen Bereichen befinden: in der Nähe des Waschbeckens, der Toilette und in der Dusche.
Die Griffe in der Nähe des Waschbeckens müssen auf beiden Seiten in einem Abstand von 40–45 cm von der Achse angebracht sein. Sie sollten sich in einer Höhe von 80–85 cm befinden. So können sich einige behinderte Menschen bei alltäglichen Hygieneaktivitäten bequem und sicher darauf stützen.
Die Toilettenschüssel benötigt Handläufe, die behinderten Menschen den Umstieg vom Rollstuhl auf die Toilette ermöglichen. Sie sollten 70–85 cm lang sein und nicht mehr als 15 cm über die Toilette hinausragen. Wandhalterungen sind die beste Wahl. Sollten die Bedingungen dies jedoch nicht zulassen, installieren Sie Bodenhandläufe 35–40 cm von der Toilettenachse entfernt.
Im Duschbereich sind neben dem Sitz Haltegriffe besonders wichtig, die älteren und behinderten Menschen helfen, das Gleichgewicht zu halten. Die Höhe solcher Handläufe sollte etwa 80 - 90 cm betragen.
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Badezimmer für Senioren und Behinderte – ein Raum ohne architektonische Barrieren
Ein behindertengerechtes Badezimmer sollte vor allem mit dem Rollstuhl leicht zu bewegen sein. Alle Geräte müssen in der richtigen Höhe angebracht und leicht zugänglich sein. Spezielle Sitze und Haltegriffe für Behinderte sind dabei unerlässlich. Produkte dieser Art sowie hochwertige begehbare Duschen von Ravak finden Sie im Sortiment des Sanitärgroßhändlers Onninen!
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