Beim Hausbau müssen viele Dinge beachtet und die einzelnen Arbeitsschritte sorgfältig geplant werden. Eine der obligatorischen Arbeiten ist der Bau eines Fundaments. Was ist das, wie wird es richtig ausgeführt und welche Materialien werden verwendet?

Wie führt man eine Fundamenterdung richtig durch?
Die Fundamenterdung hat eine sehr wichtige Aufgabe: Sie ermöglicht einen effektiven Schutz des Blitzschutzes und der elektrischen Installation im Haus und gewährleistet so die Sicherheit des gesamten Gebäudes. Sie besteht aus einem speziellen Band oder Stab, der im Fundament verankert wird. Die Installation erfolgt in Form eines Rechtecks oder mehrerer kleinerer Elemente in den tragenden Wänden eines Gebäudes mit einer Fläche von bis zu 20 m². Bei größeren Gebäuden kann es erforderlich sein, die Installation zu erweitern und je nach Planung auch in den Innenwänden entsprechende Elemente zu platzieren. Durch die Nähe zum Boden erreicht man mit einer Fundamenterdung den für den Schutz erforderlichen Mindestwiderstand, der bei einer horizontalen Installation nicht erreicht werden könnte. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die Fundamentinstallation unter allen Bedingungen einen stabilen und konstanten Widerstandswert bietet. Unabhängig von den äußeren Bedingungen sind die Werte konstant. Entgegen dem Anschein ist dies auch eine sehr wirtschaftliche Lösung. Einmal installiert, sind bei korrekter Ausführung des gesamten Systems keine weiteren Eingriffe erforderlich.
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Ein Teil der Installation muss immer nach außen geführt werden, meistens in den Raum, in dem die Fundamentinstallation an die Haupterdungsschiene angeschlossen wird.
Diese Lösung bietet viele Vorteile. Vor allem ist sie extrem langlebig und ihre maximale Lebensdauer entspricht der des gesamten Gebäudes. Daher lohnt es sich, in die Erdung zu investieren und hierfür hochwertige Produkte zu verwenden. Die Materialauswahl ist dabei entscheidend, da sie Probleme insbesondere im aus dem Boden führenden Teil der Installation, d. h. an der Verbindung mit vertikalen Erdungs- und Blitzableitern, vermeidet. Materialeinsparungen können in diesem Fall zur Bildung galvanischer Elemente an der Verbindungsstelle oder zu schnellerer Korrosion des Materials führen.
Arten der Erdung
Ein im Fundament eingebautes Blitzschutzsystem ist ein speziell konzipiertes Kabelsystem, das die elektrische Anlage ordnungsgemäß erden soll. Es ermöglicht außerdem den Ausgleich elektrischer Potenzialunterschiede und gewährleistet die Sicherheit im Zusammenhang mit dem Blitzschutz. Die Planung und Umsetzung der Fundamenterdung erfolgt bereits in der Planungsphase. Nach Fertigstellung des Systems wird es daher mit Beton mit spezifischen Eigenschaften verfüllt. Dadurch werden die Eigenschaften des Systems am Kontaktpunkt der Anlage mit dem Boden verbessert. Zusätzlich schützt das Verfüllen der Anlage mit Beton einzelne Komponenten und Kontakte vor Korrosion.
In der Praxis gibt es zwei Varianten der Fundamenterdung. Die erste ist die natürliche Erdung, die mithilfe von Fundamentbewehrung erfolgt. Elemente aus Stahl, die ordnungsgemäß verbunden und so konstruiert sind, dass sie mechanische und elektrische Festigkeit gewährleisten. Die zweite Variante ist die künstliche Fundamenterdung. Bei dieser Variante wird ein spezieller Leiter oder ein spezielles System im Fundament verlegt, das kein strukturelles Element des Gebäudes ist.
Ring- und Vertikalerdung im Bestandsgebäude
Bei bereits errichteten Gebäuden ohne Fundamenterdung ist der Bau einer Ringleitung zu erwägen. Diese befindet sich außerhalb des Gebäudes und bildet einen geschlossenen Ring um das Gebäude. Die Leitung sollte unterirdisch, mindestens einen halben Meter unter der Bodenoberfläche, auf einer Höhe unterhalb des Bodenfrosts verlegt werden. Das Ganze sollte in einem Abstand von mindestens 1 m zu den Gebäudewänden vergraben werden. Zur Herstellung einer Ringleitung werden spezielle Flachleiter aus Kupfer, kupfergebundenem Stahl, feuerverzinktem Stahl oder Edelstahl verwendet.
Für die Herstellung eines vertikalen Erdungsstabes werden entweder Rohre oder speziell vorbereitete Stäbe verwendet. Sie werden so tief in die Erdoberfläche eingegraben, dass sich die Oberkante unterhalb des Erdniveaus befindet. Der Abstand zwischen ihnen hängt in erster Linie von ihrer Länge ab. In der Regel darf der Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Punkten nicht kleiner sein als die Länge des Elements. Diese Art der Erdung empfiehlt sich dort, wo der Erdungswiderstand mit der Tiefe abnimmt. Bei zu hohem Widerstand empfiehlt sich die Herstellung eines zusätzlichen vertikalen Elements, das parallel zum ersten Element platziert und mit diesem verbunden wird.
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Heutzutage ist die Herstellung eines Erdungsstabes keine so schwierige Aufgabe mehr. In Neubauten können spezielle Sets verwendet werden, beispielsweise ein kompletter 3-Meter-Erdungsstab . Ein großer Vorteil ist jedoch, dass Hersteller und Fachhändler verschiedene Elemente anbieten, mit denen Sie eine komplette Blitzschutzanlage bauen können. Bänder in verschiedenen Breiten, Aluminiummasten , Spitzen , Verbinder und Klemmen . Alle Teile ermöglichen eine komplette Blitzschutzanlage in hervorragender Qualität.
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