Ausdehnungsgefäß DSV 50 (für Glykol) A242L34

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Onninen-Index:DDH211
Herstellerindex:A242L34
EAN:8019742003622
Großpackungen:1 Stck.


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TECHNISCHE DATEN

Maße und Gewicht bezogen auf die Verkaufseinheit: 1 Stck.

Länge/lat/Höhe/Waage/Bd:0,42 m / 0,4 m / 0,615 m / 10,33 kg / 0,103 m3
Zollkodex:73102990

Ausdehnungsgefäß DSV 50 (für Glykol) A242L34

Membranenausdehnungsgefäß für Glykol-Anlagen

Das Gefäß DSV 50 ist ein Schlüsselelement von Heizungsanlagen, die ein Glykol-Medium verwenden, einschließlich Solarsystemen. Das Gerät kompensiert automatisch die Volumenänderungen des Wärmeträgermediums, die durch Temperaturanstiege entstehen, und hält so einen konstanten Druckwert in der gesamten Anlage aufrecht.

Konstruktion und Betriebsparameter

Die Ausführung als Membranenausdehnungsgefäß mit einem Volumen von 50 Liter ermöglicht eine effektive Kompensation der thermischen Ausdehnung des Wärmeträgers. Die Montage in stehender Position vereinfacht die Installation und gewährleistet stabile Betriebsbedingungen für die interne Membran.

Der Anschluss mit einem Durchmesser von 3/4 Zoll ermöglicht den Anschluss an Standard-Heizungsanlagen ohne die Notwendigkeit zusätzlicher Reduzierungen. Der weiße Korpus zeichnet sich durch Widerstandsfähigkeit gegenüber den Bedingungen in Heizungskellern und Technikräumen aus.

Die Betriebsparameter umfassen einen Vordruck von 3 bar sowie einen maximalen Betriebsdruck von 10 bar, was einen breiten Bereich für den sicheren Betrieb gewährleistet. Die maximale Medientemperatur von 110°C deckt alle typischen Betriebsszenarien von Heizungs- und Solaranlagen ab.

Funktionsprinzip und Volumenausgleich

Die interne Membran trennt das Heizmedium von der Gaskammer, die mit Druckluft oder Stickstoff unter einem Vordruck von 3 bar gefüllt ist. Mit steigender Temperatur des Wärmeträgers kommt es zu einer natürlichen Volumenausdehnung, die Druck auf die Membran ausübt und eine zusätzliche Menge des Mediums in das Gefäß presst.

Dieser Prozess erfolgt automatisch ohne Beteiligung von Steuerungssystemen oder Regelventilen. Nach Absinken der Temperatur zieht sich das Medium zusammen, und die Membran kehrt in die Ausgangsposition zurück, wodurch die Flüssigkeit wieder in die Hauptanlage zurückgedrückt wird.

Vorteile der Membranbauweise

Die vollständige Trennung des Mediums vom Arbeitsgas eliminiert das Risiko einer Kontamination des Wärmeträgers sowie eines Verlusts seiner physikalisch-chemischen Parameter. Dies ist besonders wichtig bei der Verwendung von spezialisierten Solarflüssigkeiten auf Basis von Propylenglykol oder Ethylenglykol.

Die automatische Volumenausgleichung verhindert die Bildung von Luftblasen in der Anlage, die zu Zirkulationsproblemen und einer Verringerung der Effizienz des gesamten Heizsystems führen könnten. Die Aufrechterhaltung eines konstanten Drucks führt zu einem wartungsfreien Betrieb über viele Jahre der Nutzung.

Das Zusammenwirken mit automatischen Sicherheitsventilen schafft einen umfassenden Schutz vor Überdruck, selbst bei einem Notfall-Anstieg der Systemparameter oder Regelungsfehlern der Kesselautomatik.



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