Magnesiumanode 3/4" 22x400 - INTEGRA, NADO (ab 2010) 83.30.22

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Onninen-Index:DDH196
Herstellerindex:83.30.22
EAN:5902023511431
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TECHNISCHE DATEN

Maße und Gewicht bezogen auf die Verkaufseinheit: 1 Stck.

Länge/lat/Höhe/Waage:0,425 m / 0,03 m / 0,03 m / 0,38 kg
Zollkodex:81049000

Magnesiumanode 3/4" 22x400 - INTEGRA, NADO (ab 2010) 83.30.22

Magnesiumanode für Warmwasserbereiter INTEGRA und NADO

Die Magnesiumanode ist ein entscheidendes Schutzelement in emaillierten Warmwasserbereitern und fungiert als aktive Barriere gegen elektrochemische Korrosion. In Kombination mit der Emaillierschicht bildet sie ein umfassendes Schutzsystem, das die Metallkomponenten des Geräts vor den schädlichen Einflüssen des Brauchwassers schützt.

Konstruktion und technische Parameter

Die Anode mit einem Durchmesser von 22 mm und einer Länge von 400 mm ist mit einem 3/4" Gewinde ausgestattet, was die Kompatibilität mit einer breiten Palette von Warmwasserbereitern gewährleistet. Das Element ist für HEWALEX-Speicher sowie DZ DRAZICE aus der INTEGRA-Serie (Modelle 400 und 500) und NADO-Geräte, die ab dem Jahr 2010 hergestellt wurden, vorgesehen.

Die Herstellung aus einer Magnesiumlegierung ist kein Zufall – dieses Material besitzt das geeignete elektrochemische Potenzial, das es ihm ermöglicht, die Rolle einer "Opferanode" zu übernehmen. In der Praxis bedeutet dies, dass im Falle von Potenzialunterschieden zwischen verschiedenen Metallen in der Installation (Stahl, Kupfer, Messing) die Magnesiumanode korrodiert, anstatt die geschützten Elemente des Warmwasserbereiters.

Funktionsprinzip und Korrosionsschutz

Der Wirkmechanismus basiert auf der Bildung von mikroskopischen Korrosionszellen im wässrigen Elektrolyten. Wenn verschiedene Metalle mit Brauchwasser in Kontakt kommen, entstehen natürlicherweise mikroskopisch kleine galvanische Zellen, die den Korrosionsprozess beschleunigen. Die Magnesiumanode gleicht diese Potenzialunterschiede effektiv aus, indem sie den Elektrolyseprozess auf sich übernimmt.

Die Abnutzungsrate der Anode ist nicht konstant und hängt von vielen Umgebungsfaktoren ab. Von entscheidender Bedeutung ist die Härte des Brauchwassers – je aggressiver das Wasser, desto intensiver ist der Materialverbrauch der Anode. Zusätzlich beeinflussen die Wasserqualitätsparameter sowie die Intensität der Gerätenutzung den Verschleiß.

Wartung und Austausch

Die regelmäßige Kontrolle des Anodenzustands ist ein grundlegendes Element zur Aufrechterhaltung der Gerätegarantie und zur Sicherstellung der langfristigen Betriebsbereitschaft. Es wird empfohlen, mindestens einmal jährlich eine Inspektion durchzuführen, bei hartem Brauchwasser auch häufiger.

Ein Austausch wird notwendig, wenn der Verschleiß zwei Drittel des ursprünglichen Volumens des Elements überschreitet oder spätestens alle zwei Jahre nach der Montage. Einige Quellen empfehlen den Austausch bereits bei der Hälfte des ursprünglichen Volumens – ein solch restriktiver Ansatz garantiert die Kontinuität des Korrosionsschutzes ohne Risiko einer Unterbrechung der Systemfunktion.

Der Austauschprozess ist technisch relativ einfach – er erfordert lediglich das Abschrauben des verbrauchten Elements und die Montage eines neuen mit identischen Gewinde- und Abmessungsparametern.


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