kWh-Zähler iEM3155 - 63A Modbus MID A9MEM3155

aus 1 Stck.1 249,58 zł
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Onninen-Index:HGF693
Herstellerindex:A9MEM3155
EAN:
3606480481529
  • 43606480481527
Großpackungen:1 / 30 / 720 Stck.


Empfohlene Produkte


TECHNISCHE DATEN

Maße und Gewicht bezogen auf die Verkaufseinheit: 1 Stck.

Länge/lat/Höhe/Waage/Bd:0,105 m / 0,095 m / 0,085 m / 0,456 kg / 0,001 m3
Zollkodex:90283019

kWh-Zähler iEM3155 - 63A Modbus MID A9MEM3155

Funktionale Energiemessung in Dreiphasensystemen

Leistungszähler iEM3155 ist ein Gerät der Acti9-Serie, das für die präzise Überwachung des Stromverbrauchs in Dreiphasen-Installationen und Netzen mit Neutralleiter entwickelt wurde. Das Gerät unterstützt die direkte Strommessung bis zu 63 A, was den Einsatz zusätzlicher Stromwandler in typischen Anwendungen für Haushalte und kleine Industriebetriebe überflüssig macht. Dank einer Breite von nur 90 mm (5 Module) fügt sich der Zähler ideal in moderne Modulverteiler ein, ohne übermäßig viel Platz auf der DIN-Schiene einzunehmen.

Ein entscheidender Vorteil dieses Modells ist die MID-Zertifizierung (Measuring Instruments Directive), die den Einsatz in Sub-Billing-Anwendungen (Unterabrechnung) ermöglicht. Dies bedeutet, dass die Daten zum Verbrauch von Wirk- und Blindleistung rechtlich belastbar für Abrechnungen zwischen Gebäudeeigentümern und Mietern oder zwischen verschiedenen Einheiten innerhalb eines Unternehmens sind. Das Gerät misst die Energie in vier Quadranten, was eine präzise Verfolgung sowohl der Energieaufnahme als auch der Energieabgabe ermöglicht – diese Funktion ist besonders wichtig in Photovoltaikanlagen, wo der Zähler die ins Netz eingespeiste Energie korrekt registrieren muss.

Kommunikation und Datenmanagement

Modernes Energiemanagement erfordert nicht nur Messung, sondern auch einen einfachen Datenzugriff. Dieser Zähler ist mit einer Modbus RTU-Schnittstelle (über den RS485-Port) ausgestattet, was die Integration in Gebäudeautomationssysteme (BMS) und IoT-Monitoring-Software ermöglicht. Die Daten werden über Schraubklemmen übertragen, was die Montage erleichtert und das Risiko von Fehlern beim Anschließen der Kommunikationskabel verringert.

Für die lokale Diagnose und einfachere Steuerungssysteme verfügt das Gerät über:

  • Impulsausgang Typ D0 – eine programmierbare Impulsanzahl (von 0 bis 1000 imp/kWh oder kvarh) ermöglicht den Anschluss einfacher externer Zähler oder Alarmsysteme.
  • Programmierbarer digitaler Eingang – kann zur Fernschaltung von Tarifen oder zur Aktivierung von Alarmfunktionen dienen.
  • LED-Anzeigen – eine grüne LED signalisiert die Stromversorgung, eine gelbe (blinkende) informiert über die ordnungsgemäße Funktion und Messgenauigkeit, und eine zusätzliche LED zeigt die Modbus-Kommunikationsaktivität an.

Das Gerät unterstützt bis zu 4 Tarifpläne, die intern konfiguriert oder über ein externes Signal gesteuert werden können. Dadurch kann der Verbrauch in verschiedenen Zeitfenstern (z. B. Nacht-/Tagtarif) präzise abgerechnet werden. Das LCD-Display bietet eine übersichtliche Anzeige von Parametern wie Phasen- und Zwischenphasenspannung, Stromstärke sowie Wirk- und Blindleistung.

Anwendung und Betriebsbedingungen

Der Zähler A9MEM3155 ist für den Betrieb in Netzen mit einer Frequenz von 50 Hz oder 60 Hz und Nennspannungen von 100 V bis 277 V (Phase zu Neutralleiter) sowie von 173 V bis 480 V (zwischen den Phasen) ausgelegt. Die Genauigkeitsklasse B für Wirkenergie gemäß EN 50470-3 gewährleistet ein hohes Maß an Präzision, das für professionelle Messanwendungen erforderlich ist.

Das Gerät eignet sich dort, wo eine direkte Strommessung mit einer Stromstärke von bis zu 63 A ohne Wandler benötigt wird. Das MID-Zertifikat macht es zu einem legalen Instrument für die Stromabrechnung, z. B. bei Mietabrechnungen. Dank der Modbus RTU-Schnittstelle lässt es sich leicht in Gebäudemanagementsysteme integrieren, um Echtzeitdaten über den Verbrauch zu erhalten. Die Multitarif-Funktion ermöglicht eine flexible Kostenabrechnung nach unterschiedlichen Zeitsätzen, und die kompakte Bauweise beansprucht nur 5 Modulbreiten auf der DIN-Schiene, wodurch Platz im Verteiler gespart wird.

Der Schutzgrad IP20 für das Gehäuse (IP40 für die Frontplatte) erfordert die Montage des Geräts in geschlossenen Verteilerkästen zum Schutz vor unbefugtem Zugriff und größeren Festkörpern. Der Betriebstemperaturbereich von -25 °C bis +60 °C ermöglicht die Installation in den meisten technischen Räumen sowie in unbeheizten Lagerhallen, sofern eine angemessene Belüftung gewährleistet ist. Robuste elektrische Verbindungen werden durch Schraubklemmen sichergestellt, die den Anschluss von Leitern mit einem Querschnitt von bis zu 16 mm² ermöglichen und resistent gegen Vibrationen und Temperaturschwankungen sind.

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