Axialventilator TCBT/4 EX ATEX 500/HB, kanalisiert, in explosionsgeschützter Ausführung 41521105
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TECHNISCHE DATEN
Maße und Gewicht bezogen auf die Verkaufseinheit: 1 Stck.
Axialventilator TCBT/4 EX ATEX 500/HB, kanalisiert, in explosionsgeschützter Ausführung 41521105
Sicherheit in explosionsgefährdeten Bereichen
Der Axialventilator TCBT/4-500/HB EX ist ein Gerät, das für Kanalinstallationen konzipiert wurde, die in Umgebungen mit erhöhter Explosionsgefahr betrieben werden müssen. Seine Konstruktion erfüllt die strengen Anforderungen der ATEX-Richtlinie (94/9/EC), was eine Installation in den Zonen 1 und 2 für Gase sowie in den Zonen 21 und 22 für Stäube ermöglicht. Ein Schlüsselelement ist dabei nicht nur das Gehäuse selbst, sondern vor allem der elektrisch angetriebene Motor in explosionsgeschützter Ausführung, der die Entstehung von Funken verhindert, die eine Verbrennung in einer Atmosphäre mit entzündlichen Stoffen auslösen könnten. Dadurch kann das Gerät sicher in der chemischen Industrie, in Lackieranlagen, in Lagern für Lösungsmittel sowie in Betrieben zur Verarbeitung von Schüttgütern eingesetzt werden.
Anwendung und Betriebsbedingungen
Das Gerät ist für den Betrieb mit Luft bei Temperaturen von -20°C bis +55°C ausgelegt, was die meisten Standard-Industriebedingungen abdeckt. Beim konkreten Modell mit einem Durchmesser von 500 mm (Serie TCBT/4-500/HB) gilt dieser Bereich für die gesamte Gerätepalette dieser Größe. Der Ventilator weist den Schutzgrad IP55 auf, was einen wirksamen Schutz gegen Staub und Wasserstrahlen aus verschiedenen Richtungen bedeutet – wichtig bei häufigen Reinigungsarbeiten oder in feuchten Produktionshallen. Die elektrische Isolierung der Klasse F bietet einen zusätzlichen thermischen Sicherheitsmargen für die Motorwicklungen und ermöglicht einen langfristigen Betrieb auch bei höheren thermischen Belastungen.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Explosionskennzeichnung II 2G Ex e II T3. Dies bedeutet, dass das Gerät für Gasgruppen (II) bestimmt ist, den Schutztyp „e" (erhöhte Sicherheit) aufweist und zur Temperaturklasse T3 gehört (Oberflächentemperatur überschreitet nicht 200°C). Für Installateure bedeutet dies, dass der Ventilator an die spezifische Gefahr in der jeweiligen Zone angepasst werden muss – dieses Modell ist nicht für Zonen mit Gasen mit sehr niedriger Zündtemperatur geeignet, die die Gruppe T1 oder T2 erfordern, ohne zusätzliche Modifikationen.
Konstruktion und Einbau im Kanalsystem
Das Modell TCBT/4-500/HB EX ist Teil der Ventilatorfamilie COMPACT, was kompakte Abmessungen bei hoher Leistungsfähigkeit bedeutet. Der Anschlussdurchmesser beträgt 500 mm, was die Integration in bestehende industrielle Lüftungssysteme mit mittleren Durchflussmengen erleichtert. Die Kanalbauweise ermöglicht die direkte Montage des Geräts in einem rechteckigen oder runden Lüftungskanal, ohne dass komplexe Übergänge oder Reduzierungen erforderlich sind.
Der den Ventilator antreibende elektrische Motor ist dreiphasig ausgelegt und arbeitet bei einer Spannung von 230/400 V sowie einer Frequenz von 50 Hz. Zu beachten ist, dass diese Einheit keine Drehzahlregelung besitzt; sie arbeitet mit konstanter Drehzahl, was die Steuerung vereinfacht und die Anzahl potenzieller Störungen im Steuerungssystem reduziert. Das Gehäuse besteht aus korrosions- und mechanisch widerstandsfähigen Materialien, die typisch für die Serie TCBT sind, ist jedoch zusätzlich mit speziellen explosionsgeschützten Vorkehrungen ausgestattet, wie dichten Verbindungen des Motorgehäuses. Die Montage des Geräts ist in jeder axialen Position dank einer soliden Befestigung und eines geeigneten Bohrungsabstands möglich (Details hängen von der konkreten Version H/L ab).
Bei der Planung des Montagebereichs für dieses Modell (TCBT/4-500/HB EXEIIT3) sind seine Abmessungen zu berücksichtigen: Der Außendurchmesser des Gehäuses beträgt 595 mm, die Breite 560 mm. Die Gesamtlänge des Geräts beträgt 180 mm. Für eine sichere Befestigung sind 12 Montagelöcher mit einem Durchmesser von jeweils 12 mm vorgesehen. Diese Abmessungen ermöglichen eine präzise Anpassung des Ventilators an die bestehende Infrastruktur ohne umfangreiche Umbauten an den Lüftungskanälen.
Dadurch stellt der Ventilator ein zuverlässiges Glied in Brand- und Prozesslüftungssystemen dar, wo explosionsgeschütztes Sicherheitsniveau Priorität hat. Sein Einsatz eliminiert das Risiko von Ausfällen, die durch eine Nichtanpassung von Standardgeräten an die Bedingungen einer explosionsgefährdeten Zone entstehen.

